Osterburg (nm). Die Einsatzkräfte der Osterburger Feuerwehr nutzten ihren ersten Dienstabend im neuen Jahr dazu, auf den Werderwiesen das Retten und Bergen von im Eis eingebrochenen Personen zu trainieren. "Durch Unachtsamkeit oder Fehlverhalten kommt es leider immer wieder vor, dass Menschen auf Eisflächen einbrechen. Ihnen bleibt dann nicht viel Zeit für die Rettung, da sie in dem kalten Wasser sehr schnell auskühlen", informierte Stadt- und Gemeindewehrleiter Sven Engel.

Um auf derartige Notfälle vorbereitet zu sein, trainierten die Osterburger Feuerwehrleute unter anderem, wie man sich auf dem Eis durch die Zurhilfenahme von Leitern oder mit einem Schlauchboot vorwärts bewegen kann. "Dabei muss natürlich ganz besonders auch darauf geachtet werden, dass die Eigensicherung der Retter gewährleistet ist", betonte Engel.

Neben dem Training der Menschenrettung stand während des ersten Dienstabends auf den Werderwiesen aber auch die Brandbekämpfung bei winterlicher Witterung im Blickpunkt. Deshalb übten die Osterburger Einsatzkräfte nach Angaben des Stadt- und Gemeindewehrleiters auch das Herstellen von Löchern in einer geschlossenen Eisdecke, aus denen Wasser für eine etwaige Brandbekämpfung herausgesaugt werden kann.