Stendal (wbi). Das Landgericht Stendal hat drei dreißigjährige Hansestädter am heutigen Montag wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels zu langjährigen Haftstrafen verurteilt: zwei der drei Angeklagten, die allesamt kasachischer Herkunft sind, zu je sechs Jahren und den dritten zu vier Jahren Gefängnis.

Die 1. Große Strafkammer sah es als erwiesen an, dass die zwei Haupttäter von Januar bis Mai vorigen Jahres viermal je zehn Kilogramm Amphetamine (chemische Droge) im Raum Aachen/Düsseldorf erworben hatten, um sie in Stendal gewinnbringend weiterzuverkaufen. Per Kurier kam das Rauschgift nach Stendal. Der dritte Angeklagte hatte über seine Ehefrau Garagen in Stendal angemietet, wo die Drogen gelagert und gestreckt wurden. Mehr dazu in der nächsten gedruckten Ausgabe der Volksstimme und im E-Paper.