Osterburg (nim) l Obwohl einige Osterburger Triathlon-Füchse ihren Sport schon seit vielen Jahren betreiben, ist gerade beim Schwimmen noch viel Verbesserungspotential vorhanden. Diese Einschätzung trifft Kersten Friedrich. Wie der Vorsitzende der Triathlon-Füchse berichtete, nutzten einige Mitglieder deshalb ein Wochenende, um unter Anleitung der Profisportler Konstantin Seufert und Marcus Herbst an ihrer Schwimmtechnik zu feilen.

20 Mitglieder nutzten die Gelegenheit

Seufert und Herbst, die eigentlich in der ersten und zweiten Bundesliga starten, unterbrachen ihren eigenen Trainingsalltag, um die Füchse von Freitag bis Sonntag in Theorie und Praxis zu unterrichten. Die sonst in Potsdam (Konstantin Seufert) und Leipzig (Marcus Herbst) trainierenden Athleten nutzten dafür die Osterburger Landessportschule.

"Da sich die Triathlon-Füchse in den zurückliegenden drei Monaten über einen großen Zuwachs freuen konnten, haben bereits viele neue Mitglieder, darunter auch Konstantin und Marcus, das gemeinsame Wochenendtraining bereichern können", blickte Kersten Friedrich zufrieden zurück. Insgesamt hätten knapp 20 Füchse die Chance genutzt.

Für die zwei Trainer stellte es keine leichte Aufgabe dar, bei unterschiedlichem Trainingsstand der einzelnen Teilnehmer ein ordentliches, zielführendes Konzept umzusetzen. "Einige Füchse haben das Kraulen komplett erlernen müssen, andere wollten aber gerne das Lagenschwimmen, eine Kombination aus den vier bekanntesten Schwimmstilen Kraulschwimmen, Rückenschwimmen, Brustschwimmen und Schmetterlingsschwimmen, beherrschen oder lernen. Da aber das Kraulen zur schnellsten Schwimmart zählt und somit für Triathleten am effektivsten ist, ging es in den vier Trainingseinheiten im Wesentlichen um die Verbesserung der Kraultechnik", berichtete Friedrich.

Das Training am Sonnabend wurde mit einem individuellen Theorieteil abgeschlossen, in dem es unter anderem darum ging, wie sich jeder allein auf einen Wettkampf vorbereiten kann. Hinweise gab es von der Ernährung bis hin zur Gestaltung des Trainingsplans und -umfangs.

Seufert und Herbst gehen keine Kompromisse ein

Die beiden Trainer selbst gehen keine Kompromisse ein. Und trainieren zu jeder Zeit und bei jedem Wetter. Als das Training für die Füchse am Sonnabend und Sonntag jeweils um 9 Uhr begann, hatten Seufert und Herbst schon knapp fünf Kilometer Schwimmtraining absolviert. Auch bei über 10 Grad unter dem Gefrierpunkt schoben sie zudem eine zweistündige Radeinheit zwischen die zwei Trainingseinheiten am Sonnabend ein.

"Nach einem anstrengenden aber auch erfolgreichen Wochenende freuen wir uns schon jetzt auf das nächste gemeinsame Training. An dieser Stelle ein großes Dankeschön von uns Triathlon-Füchsen an Konstantin und Markus. Aber auch an Ulrich Hanusch, der diese Gelegenheit ermöglicht hat", sagte Kersten Friedrich.

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