Der Verbandsgemeinderat Goldbeck beschloss auf seiner jüngsten Sitzung den Haushaltsplan für dieses Jahr. Die energetische Sanierung des Altbaus der Kindertagesstätte "Regenbogenland" ist eines der größten investiven Vorhaben 2014.

Goldbeck l Die Gemeinde Goldbeck befindet sich weiterhin in der Konsolidierung. Wie Bürgermeister Torsten Dobberkau gegenüber der Volksstimme ausführt, wird die Entschuldung mit Hilfe des Programmes "Stark II" konsequent weitergeführt. Zum Jahresbeginn 2014 beträgt der Schuldenstand der Gemeinde 1,8 Millionen Euro. Er verringert sich bis zum Jahresende auf 1,4 Millionen. Wie Dobberkau ausführt, fließt ein Kredit von 781000 Euro in das "Stark-II-Programm". Dafür werden der Gemeinde insgesamt 234000 Euro Schulden erlassen.

Gemeinde investiert, trotz Konsolidierung

"Trotzdem wir uns in der Konsolidierung befinden, können und werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter investieren", betont der Bürgermeister. So wurden durch den Gemeinderat am Montag die Planungsleistungen für die energetische Sanierung des Goldbecker Mehrzweckgebäudes, in dem sich die Kegelhalle, das Bürgermeisterbüro und der Jugendklub befinden, vergeben. Dafür wird ein Haushaltsrest aus 2013 übertragen. Das Vorhaben schlägt insgesamt mit 137000 Euro zu Buche. Es gibt jedoch eine 80-prozentige Förderung. "Die Ausschreibung soll bereits in Kürze erfolgen. Ziel ist es, möglichst schon im April mit den Bauarbeiten zu beginnen." Im Haushaltsplan mit enthalten sind auch 10000 Euro für die Planung des Schulneubaus in Goldbeck. Auch dafür wurden Fördermittel beantragt.

Das größte Vorhaben dieses Jahres ist die energetische Sanierung des Altbaus der Kita "Regenbogenland". Das Dach und die Fassade des Gebäudes sollen erneuert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 180000 Euro. Die Gemeinde erwartet einen Förderung von 120000 Euro.

Sporthalle und Kita kommen ans Wärmenetz

Jeweils 2000 Euro wurden außerdem für die Heizungsumstellung in der Kita und in der Sporthalle eingestellt. Die beiden Gebäude werden ans Nahwärmenetz angeschlossen, das künftig vom noch zu errichtenden Biomasse-Heizkraftwerk versorgt gespeist werden soll. Weiterhin insvestiert die Gemeinde 2014 in den Anschaffung eines neuen Rasentraktors (4000 Euro).

Darüber hinaus soll das Löschwasserproblem in der Alten Dorfstraße gelöset werden. Geplant ist der Bau eines Löschbrunnens oder eines Löschteiches. Dafür wurden 13000 Euro im Haushalt eingestellt.