Der Förderverein der St. Nikolaus-Kirche Beuster hat in dieser Woche seinen 10. Veranstaltungskalender herausgegeben.

Beuster l Mit einer gewissen Routine verwies Vereinsvorsitzender Dr. Volker Stephan bei der Präsentation des Faltblattes, in dem ohne Zweifel einige Arbeit steckt und das demnächst in vielen Institutionen der Region ausliegen wird, unter anderem auf zehn Veranstaltungen mit hochkarätigen Musikern und auf zwei, vielleicht sogar drei Ausstellungen hinter den historischen Mauern der Stiftskirche. Die Veranstaltungssaison geht von März bis September. Lediglich im April ist bislang nichts geplant. Dafür geht es zu anderen Zeiten um so turbulenter zu. (siehe rechten Infokasten).

"Heiliger Wladimir" sorgt für Programmstart

Für den Auftakt sorgt der Männerchor des "Heiligen Wladimir" aus Moskau mit "Orthodoxen Gesängen und Volksliedern" am 28. März. "Dann", warnt Stephan die Konzertgäste schon mal vor, "dürfte es in dem Gotteshaus noch ganz schön kalt sein. Aber für die Stimmen der Sänger - insbesondere die Bässe - ist das wiederum gut", weiß er aus langjähriger Erfahrung im Konzertgeschäft.

Der Auftakttermin fällt unüblicher Weise auf einen Freitag, während sonst Sonnabende für die Veranstaltungen gängig sind. Abgesehen vom Tag des offenen Denkmals und dem traditionellen Stiftungsfest, die immer an einem Sonntag über die Bühne gehen. Den Termin mussten die Organisatoren aber nehmen, wie er kam, weil die viel gelobten Russen nur einmal im Jahr nach Deutschland kommen.

Ansonsten setzen die Veranstalter in ihrer Mischung auch auf bewährte Genres und Künstler, die schon in der Nikolaus-Kirche gespielt haben. Was unter anderem auf das Rossini-Quartett und die Familie Bürger zutrifft. Bei den heimischen Künstlern halten in diesem Jahr zu Weihnachten die Mitglieder des Seehäuser Männerchores die Flagge hoch. Die Sänger um Sven Peuker gelten allgemein als Garant für ein volles Haus. Mit Spannung erwartet der Vorsitzende auch Ulrich Thieme und Annette Roth aus Dresden, die mit Gesang und Sreichinstrumenten eine Brücke zwischen "Bach und Jazz" schlagen wollen.

Alle aufgeführten Termine werden im Vorfeld noch einmal rechtzeitig und ausführlich beworben. Fest steht schon jetzt, dass der Verein wieder darauf verzichtet, Eintritt zu kassieren, sondern auf eine Spende zur Deckung der Unkosten setzt. Fest steht natürlich auch, dass der "Gewinn" in die Sanierung des sakralen Denkmals fließt und die Veranstaltungen nicht nur zum Selbstzweck organisiert werden.

www.foerderverein-beuster.de

   

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