Denkmalschutz hat in der kleinen Hansestadt Werben einen großen Stellenwert. Auch in diesem Jahr soll wieder viel getan werden, um ein wichtiges Stück Geschichte zu erhalten.

Werben l Wie wohl in kaum einer anderen vergleichbaren Stadt wird in Werben besonders viel für den Erhalt des historischen Innenstadtkerns getan. Die denkmalschutzgerechte Sanierung von Gebäuden wird seit vielen Jahren gefördert und das Angebot wird von vielen Bauherren auch genutzt.

Seit langem fördert die Hansestadt Werben kleinteilige Maßnahmen im Rahmen des Fassadenprogramms. Davon profitieren vor allem private Bauherren, die ihre im historischen Ortskern gelegenen Gebäude denkmalschutzgerecht sanieren wollen. Auch auf der jüngsten Ratssitzung wurde die Förderung eines weiteren Sanierungsvorhabens beschlossen.

Fassadenprogramm richtet sich an private Hauseigentümer

Der Eigentümer des Hauses Seehäuser Straße 2 hatte beispielsweise den Antrag auf Bezuschussung der Torsanierung gestellt. Laut Bauamt der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck liegt die denkmalrechtliche Genehmigung für die Maßnahme vor. Die in dieser Genehmigung erteilten Auflagen und Bedingungen sind zu erfüllen.

Der Bauherr hat für die beabsichtigte Torsanierung von drei Firmen Angebote eingeholt. Unter Berücksichtigung des günstigsten Bieters ergeben sich Kosten in Höhe von rund 14 250 Euro. Bei einer Pauschalförderung von 40 Prozent ergibt sich ein Zuschussbetrag in Höhe von 5700 Euro.

Auch die Hansestadt Seehausen selbst plant weitere Sanierungsmaßnahmen in der historischen Innenstadt. Wie Bürgermeister Jochen Hufschmidt kürzlich im Rahmen des Bürgerempfangs informierte, könnte eine Sanierung des schadhaften Rathausdaches 2014 geplant und 2015 realisiert werden. Auch eine Renovierung des Ratskellers wird in Angriff genommen werden.