Die rund 20 Joker-Ladys, die alle zwei Wochen ihrem Hobby im Mehrzweckraum Wahrenberg frönen und zu den Dorfmeisterschaften noch einmal so viele Rommee-Spieler anziehen, fühlen sich etwas ausgebremst, was ihre Spiel- und Turnierstätte betrifft.

Wahrenberg l Mit ihrem "Stammlokal" sind sie sonst nicht unzufrieden, aber das Gebäude ist aufgrund von Hochwasserschäden nur eingeschränkt nutzbar. Ein Start der Reparaturarbeiten ist für die Damen nicht erkennbar.

Landesmittel sind noch nicht bewilligt

Den großen Clubraum im Vereinshaus am Sportplatz, wo sie ihre Turniergäste gebührend empfangen und versorgen könnten, dürfen sie nicht so ohne weiteres nutzen, weil dort derzeit die Verbandsgemeinde das Sagen hat. Denn am Sportplatz ist momentan die Freiwillige Feuerwehr untergebracht, bis der geplante Umbau des Wahrenberger Gerätehauses erledigt ist. Und für die Feuerwehr ist die Verbandsgemeinde Seehausen zuständig. Aland-Bürgermeister Hans-Joachim Hildebrandt, der mit Blick auf Versicherungsschutz und rechtliche Forderungen nach Nutzungs- und Gebührensatzung für Gemeinde-Immobilien auf die Komplexität des Themas verweist, arbeitet indes intensiv an einer Lösung. Anders, als der "Buschfunk" vielleicht durchsickern lässt, ständen noch keine Mittel für die Sanierungsarbeiten für die ehemalige Schule zur Verfügung. Sie seien aber im Rahmen eines Programmes zur Beseitigung von Hochwasserfolgen bei der sachsen-anhaltischen Landesverwaltung beantragt.

Sobald das Geld bewilligt ist, werde man mit den Arbeiten beginnen und dafür sorgen, dass der Mehrzweckraum wieder in vollem Umfang genutzt werden kann. Dazu werde er nach Rücksprache mit der Verwaltung dem Rat eine Beschlussvorlage präsentieren, die eine sichere Basis für die Nutzung aller kommunalen Räumlichkeiten bietet.