Die Einheitsgemeinde sucht nach Wegen zur Energieeinsparung. Dafür will Osterburg ein Management-System nutzen, das Kommunen dabei unter die Arme greift, ihre Klimaschutzziele zu erreichen.

Osterburg l "European Energy Award" - unter diesem Namen firmiert ein Projekt, das in kommunalen Einrichtungen wie der Verwaltung, Kindertagesstätten oder Dorfgemeinschaftshäusern sowie bei der Straßenbeleuchtung zu Energie-Einsparungen verhelfen soll.

Mit Unterstützung von seit mehr als zehn Jahren ständig weiterentwickelten Instrumenten wird der Ist-Stand in den Einrichtungen bewertet. Ist das Einspar-Potenzial ermittelt, sollen Maßnahmen entwickelt werden, wie das Anliegen eines effizienteren Energie-Verbrauchs in die Tat umzusetzen ist.

Dieser Prozess würde durch ein aus kommunalen Mitarbeitern bestehendes "Energieteam" betreut und zudem durch einen qualifizierten externen Berater gesteuert. Bei den Kosten für diese zusätzliche Kraft könnte die Einheitsgemeinde auf die Unterstützung des Landes bauen. Denn Sachsen-Anhalt übernimmt 80 Prozent der Projektkosten, auf Osterburg käme lediglich ein finanzieller Eigenanteil in Höhe von 3500 Euro zu.

Hauptausschuss berät morgen

Das "European Energy Award"-Projekt haben bereits die Nachbar-Kommunen Seehausen und Arendsee für sich entdeckt, nun zieht die Einheitsgemeinde Osterburg nach. Vor wenigen Tagen signalisierte der Wirtschaftsförderausschuss des Stadtrates seine Zustimmung zu dem Management-System, am morgigen Donnerstag liegt die Beschlussvorlage auf dem Tisch des nächsten Gremiums. Dann werden sich die Stadträte des Hauptausschusses mit dem "European Energy Award" befassen.