Auf ein aktives Jahr 2013 blicken die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hohenberg-Krusemark zurück. Wehrleiter Carsten Meyer zog in seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung der Brandbekämpfer eine positive Bilanz.

Hohenberg-Krusemark l "Die ersten fünf Monate des Jahres 2013 verliefen ruhig und ohne jegliche Einsätze. Aber dann kam das Juni-Hochwasser und wir wurden kurz nacheinander zu Einsätzen in Berge, Osterholz und Jederitz gerufen. Viele unserer Kameraden waren außerdem an der Sandabfüllstation in Krusemark zu finden", so Carsten Meyer in seinem Rechenschaftsbericht.

Doch es sollte nicht bei Hochwassereinsätzen bleiben. Am 20. Juni wurden die Krusemarker Kameraden zur Verstärkung nach Arneburg gerufen, wo ein Dachstuhl brannte. Im August standen zwei Einsätze für die Feuerwehr Hohenberg-Krusemark auf dem Plan.

Krusemarker Wehr verfügt über acht Atemschutzträger

Am 6. August war in Schwarzholz durch einen Blitzeinschlag eine Ödlandfläche in Brand geraten. Am 16. August waren Restlöscharbeiten auf einem Stoppelfeld zwischen Arneburg und Wischer durchzuführen. "Unser nächster Einsatz war am 22. Oktober. Es ging nach Arneburg zu einem Wohnungsbrand", so Meyer.

Zu den abendlichen und nächtlichen Einsätzen, so der Wehrleiter, sei die Feuerwehr Hohenberg-Krusemark jeweils in voller Besetzung ausgerückt. Am Tage sei die Brandbekämpfer-Truppe im letzten Jahre wenigstens mit Staffelbesatzung losgefahren. Großes Augenmerk wurde im zurückliegenden Jahr wieder auf die Aus- und Weiterbildung der Kameraden gelegt. Meyer: "Sehr erfreulich ist, dass wir die Zahl unserer Atemschutzgeräteträger von drei auf acht erhöht haben. Außerdem besuchte ein Kamerad einen Funkerlehrgang. Vier Mitglieder sind kurz davor, den Truppmannlehrgang abzuschließen und wir konnten die Zahl der Gruppenführer auf nunmehr drei erhöhen." Im Mai stand zudem ein gemeinsames Training im Brandübungscontainer im FTZ Arneburg auf dem Programm.

Wie der Feuerwehrchef weiter ausführte, gebe es auch noch Nachholbedarf in Sachen Ausbildung. So würden zum Beispiel mehr Maschinisten und Feuerwehrangehörige mit Lkw-Führerschein benötigt, damit das Tanklöschfahrzeug auch in Zukunft bewegt werden könne. "Ich rechne dafür fest mit der Unterstützung durch die Verbandsgemeindewehr."

Zu den sonstigen Aktivitäten der Krusemarker Feuerwehr zählten unter anderem das Weihnachtsbaumverbrennen, das Oktober- und Maifeuer und die Weihnachtsfeier. Ein Erlebnis sei die gemeinsame Besichtigung der Papierfabrik bei Arneburg gewesen. Insgesamt hat die Feuerwehr Hohenberg-Krusemark derzeit 28 aktive Mitglieder. Im Rahmen der Versammlung wurden auch verdienstvolle Feuerwehrangehörige geehrt. Grußworte hielten Verbandsgemeindewehrleiter Ronny Hertel und VG-Bürgermeister Eike Trumpf.