Osterburg. Das Tauwetter der zurückliegenden Tage, das die Straßen und Wege vom Schnee befreite, will die Osterburger Verwaltung zur Erarbeitung einer ersten Aufstellung von Winterschäden auf kommunalen Strecken nutzen. Darüber informierte Bauamtsleiterin Antje Spillner auf Nachfrage der Osterburger Volksstimme. "Bisher habe ich den Eindruck, dass es nicht zu derartig vielen Schäden gekommen ist, wie das im Winter des Vorjahres der Fall war. Beispielsweise ist die Stendaler Chaussee im Gegensatz zum vergangenen Jahr zum Glück nicht wieder aufgebrochen", sagte Spillner. Diese erste Einschätzung über geringere Schäden als im Vorjahr sei allerdings rein subjektiv, machte die Osterburger Bauamtsleiterin deutlich. Genaueren Aufschluss soll die jetzt in Angriff genommene Aufstellung möglicher Winterschäden geben. Und mit ihr auch eine erste Kostenschätzung, welche Beträge zur Behebung der Schäden aufgewendet werden müssen. Dabei handelt es sich um Finanzen, die Eingang in den Osterburger Haushaltsplan finden müssen, soll die Beseitigung dieser Winterschäden in 2011 erfolgen. Ob die Kommune allerdings dafür allein aufkommen muss, scheint derzeit nicht sicher. Schließlich gibt es Signale vom Land, die Städte und Gemeinden bei der Beseitigung der Winterschäden finanziell zu unterstützen.

Antje Spillner informierte gegenüber der Volksstimme, dass das Osterburger Bauamt selbstverständlich auch Hinweise aus der Bevölkerung über Winterschäden auf kommunalen Straßen und Wegen entgegennimmt. Spillner stellte aber auch klar: Sie gehe nicht davon aus, dass die jetzt in Angriff genommene Aufstellung der Schäden schon die endgültige Liste sei. "Wir befinden uns noch mitten im Winter", sagte die Bauamtsleiterin Und sie sei nicht davon überzeugt, dass das Kapitel Schnee für diesen Winter schon jetzt zu den Akten gelegt werden könne, fügte Antje Spillner hinzu.