Osterburg (igu) l Die Feuerwehr probte am Sonnabend bei einer Übung an der Düsedauer Chaussee in Osterburg den Ernstfall. Der ABC-Zug "Messen" des Katastrophenschutzzuges des Landkreises, bestehend aus Kameraden aus Stendal, Osterburg und der Einheitsgemeinde Bismark, traf sich zur Ausbildung.

Es ging um radiologische und nukleare Gefahren - um die gefährliche Variante der unsichtbaren Bestrahlung. Viele Unternehmen setzen radioaktive Stoffe ein, zum Beispiel zur Materialprüfung, zu Forschungszwecken, aber vor allem für die Medizin (Kontrastmittel), wie Osterburgs Wehrleiter Sven Engel, der die Ausbildung zusammen mit Abschnittsleiter Armin Vinzelberg leitete, informierte. Diese Stoffe werden auch auf den Straßen transportiert. Die Brandbekämpfer untersuchten bei der Übung die präparierte Einsatzstelle mit dem Ziel, die Gefahrenquelle zu finden. Sie legten den Pressluftatmer an und suchten mit dem Dosisleistungsmessgerät mit vier Meter langer Teledetektorsonde nach der vermeintlichen Strahlenquelle. Engel wertete die Ausbildung als eine erfolgreiche.