Nach eineinhalb Jahren Führungsabstinenz hat die Ortsgruppe Osterburg der Volkssolidarität wieder einen neuen Vorstand. Während der Jahresmitgliederversammlung am Donnerstag wurde das Leitungsgremium gewählt.

Osterburg l Die Ortsgruppe der Volkssolidarität zählt aktuell 254 Mitglieder. 75 von ihnen wählten am Donnerstag sechs Damen und einen Herrn in den neuen Vorstand. Vorsitzende wurde Ute Pahl, deren Stellvertreterin Ute Patan, und die Finanzgeschäfte besorgt künftig Brunhilde Kühne.

Im Leitungsgremium mitarbeiten werden außerdem Erwin Köberle, Annette Schmarsow, Ruth Knischewski und Inge Krebs. Die Revisionskommission besteht aus Anita Warnau (Vorsitzende), Edith Wilhelm und Karin Roy. Die Wahl der Kandidaten erfolgte einstimmig. Als Gast hatte Monika Pingel, Geschäftsführerin des Regionalverbandes Altmark der Volkssolidarität, an der Versammlung teilgenommen.

Ute Pahl hatte zuvor die Finanzlage der Ortsgruppe dargelegt und kurz Rückschau auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit der Begegnungsstätte gehalten. Das Angebot mit den gern angenommenen Veranstaltungen glich im wesentlichen dem der Jahre zuvor. Auch 2014 soll es wieder viele Angebote geben (siehe Infokasten), zudem bleibt die Begegnungsstätte Treffpunkt von Singe-, Handarbeits-, Sitztanz-, Kartenspielgruppen und den "Waschblau"-Frauen. Alle zwei Monate werden außerdem Skat- und Rommee-Turniere durchgeführt. "Zum 20. Mal lädt die Volkssolidarität zum Wandern ein", sagte Monika Pingel. "Der inhaltlich neu angedachte Wandertag/Mehr-Generationen-Tag im Magdeburger Elbauenpark soll mit Freizeitangeboten für Ältere und Jüngere bis hin zu Enkeln und Urenkeln zu einem Erlebnistag werden; natürlich kann auch über verschiedene Distanzen gewandert werden. Und was die heutige Mitgliederversammlung betrifft, so freue ich mich über das volle Haus hier. Es zeigt doch das große Interesse an der Ortsgruppenarbeit, und daran, wie es in Zukunft weitergehen soll. Jeder, der Lust hat, für die Volkssolidarität etwas zu tun, ist auch imstande, das Ortsgruppenleben und die Arbeit der Begegnungsstätte mitzugestalten. Das, was viele Jahre Bestand hatte, soll weitergeführt werden."

Zu Beginn der Versammlung war der Kinderchor Osterburg, eine Singegemeinschaft der Grundschule und der evangelischen Regionalkantorei unter Leitung von Kantor Friedemann Lessing und Musiklehrerin Susanne Bernhard, mit einem kleinen Programm aufgetreten.

Bemerkenswert war die teils erzählte, teils gesungene Geschichte aus einem Musical von der Sintflut und der Arche Noah, die die Überheblichkeit der Menschen und deren leichtfertigen Umgang mit der Natur und Schöpfung einst und heute bis hin zum derzeitigen Mißbrauch von Wissenschaft und Forschung widerspiegelt.