Wanzer l Zum Sonnabendvormittag hatte der Vorstand des Windmühlen- und Heimatverein Garbe seine Mitglieder und alle Interessierten zu einem Arbeitseinsatz eingeladen.

Vorgesehen war, den Weg zum Toilettenhäuschen an der Windmühle auszubessern und die hinter der Feuerwache gelagerten Abbruch-Klinkersteine zu putzen, die für das Ausmauern des bereits erfolgten Fachwerkanbaus auf dem Vereinsgelände an der Kirche genutzt werden sollen. Wichtig war auch, die beweglichen Teile der Mühle zu fetten. Enttäuscht zeigte sich der stellvertretende Vereinsvorsitzende Jonny Buck: "Schade, dass sich nicht mehr beteiligen. Wenn auch im vorgerückten Frühling Zuhause einiges zu erledigen ist, waren wir doch der Meinung, dass ein paar mehr Zeit für den Verein übrig haben".

Mühlenmechanik geschmiert

Trotzdem gingen sieben Mitglieder vor Ort enthusiastisch an die Arbeit. Könner sorgten eingangs dafür, dass sich die Flügel der Bockwindmühle mit ihrem Räderwerk auch künftig wieder ordentlich bewegen können. Auch der Weg zum Toilettenhäuschen bekam eine neue Fasson. Dafür wurden am abschüssigen Mühlenberg Eichenpfähle eingeschlagen und mit Weidengeflecht versehen, die Lauffläche aufgefüllt.

Natürlich wurde es dann nichts mehr mit dem Putzen der Mauerziegel.

In der Zwischenzeit sorgten die beiden anwesenden Frauen Edelgard Pauliks und Ingelore Richter vom Bundesfreiwilligendienst für eine kleine Arbeitspause mit frisch gebrühtem Kaffee.

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