Osterburg (nim) l Katarina Bartels und Steffen Herms rückten am Mittwochabend Berufe aus dem Gesundheitswesen in das Blickfeld Osterburger Schüler. Die Sprachtherapeutin und der Gesundheitspädagoge sowie staatlich anerkannte Physiotherapeut waren auf Einladung der Oberstufenkoordinatorin Mandy Schaffer im Markgraf-Albrecht-Gymnasium zu Gast, um die Berufsbilder, den eigenen Karriereweg und mögliche Alternativen vorzustellen.

Dabei räumte Steffen Herms gleich zu Beginn seiner Ausführungen ein Klischee aus den Weg. Der Goldbecker, der in einer Praxis in Osterburg als Physiotherapeut arbeitet, zugleich aber im gleichen Bereich auch über mehrjährige Erfahrung als Lehrer verfügt, betonte: "Physiotherapie ist nicht nur Massage". Für den Beruf, der präventive Arbeit an Menschen ebenso beinhaltet wie das Anregen und Fördern von Heilungsprozessen, können sich Interessierte über eine dreijährige Ausbildung oder ein Vollzeitstudium qualifizieren. Die Zukunftsaussichten seines Berufsstandes malte der Goldbecker rosig. "Mir persönlich ist kein Physiotherapeut bekannt, der arbeitslos ist."

Ähnlich gute Beschäftigungs-Perspektiven scheinen auf angehende Sprachtherapeuten zu warten. Das bestätigte Katarina Bartels während ihrer Ausführungen. Sie beschrieb, wie sie sich über ein Studium zur Sprachtherapeutin qualifizierte. Als wichtige Voraussetzungen für den Beruf, der sich Sprach-, Hör-, Stimm- oder Schluckstörungen widmet, hob die Therapeutin Einfühlungsvermögen und Spaß an der Arbeit mit Menschen hervor.

Nähere Informationen zu diesen Berufen und möglichen Wegen dahin sind unter www.dbs-ev.de (Sprachtherapeut) und www.physio-deutschland.de (Physiotherapeut) zu finden.