Osterburg (fsc) l 35 Jahre sind vergangen, seitdem die Mädchen und Jungen der damaligen Klasse 10 a der früheren Osterburger Wilhelm-Pieck-Schule ihre Abgangszeugnisse in die Hand bekommen hatten. Und acht Mal trafen sie sich inzwischen wieder. "Das erste war nach einem Jahr, das zuvor letzte vor acht Jahren", sagte Torsten Kiehn, der mit seinen früheren Mitschülerinnen Heike Ehrt, jetzt Skortz, und Andrea Petzholz, jetzt Mäder, die Zusammenkünfte vorbereitet hatte.

Nun fand man erneut zusammen. Von 33 ehemaligen Mitschülern - zwei sind leider inzwischen verstorben - hatten immerhin 27 zugesagt und waren auch gekommen. "Der Vorteil der großen Teilnehmerzahl bei jedem unserer Treffen ist vielleicht darin zu sehen, dass zirka 20 Ehemalige in und um Osterburg leben", vermutete Torsten Kiehn. "Den weitesten Weg hatte Angelika Schulz; sie hat es nach Delmenhorst verschlagen."

Beim mittlerweile achten Klassentreffen sahen einige Teilnehmer ihre ehemalige Schule, die jetzige Grundschule Hainstraße, zum ersten Mal wieder. Sie betrachteten das Gelände näher und staunten beim Betreten des Schulhofes "Ach, ist der schön!". Nadja Grünthal, Lehrerin an der Schule, führte sie dann durch die Räume, die zum Teil, vor allem im alten Gebäude, völlig neuen Zwecken dienen.

Nach der Besichtigung ging es in die "Altmärkische Kaffeestube" zum Abendessen, wo sich auch, von der früheren "Rasselbande" herzlich begrüßt, ihre ehemalige Klassenlehrerin Dagmar Brazda eingefunden hatte. Natürlich war während der letzten zehn Jahre einiges im persönlichen Leben manches Klassenkameraden beziehungsweise mancher -kameradin passiert, worüber man plaudern konnte, und das wurde auch ausgiebig getan. Es werde sicher auch wieder ein weiteres Treffen geben, war man sich einig.