Mit Regenschirmen trotzten die Besucher des 17. Stadt- und Spargelfestes Osterburg gestern dem durchwachsenen Wetter. Auf den Bühnen erwartete das Publikum eine gute Musikmischung.

Osterburg l Silvia Sebon war mit ihrem Sohn Eric extra aus Aschersleben in die Biesestadt gereist, um Sänger André Stade aus Dresden beim mdr-Brunch zu erleben. Auch die Hoheiten aus der Region ließen sich vom Regen nicht abschrecken. Bürgermeister Nico Schulz und WIR-Chef Thorsten Schulz begrüßten natürlich die Spargelkönigin Friederike Pefestorff sowie die 7. Calbenser Bollenprinzessin, die Ehren-Olitätenmajestät aus Großenbreitenbach, die Baumkuchenkönigin aus Salzwedel, die Klädener Suppenköniginnen nebst Suppenkönig klein Fiete und zum ersten Mal die Maibowlenkönigin Jutta Völzke. Die Osterburgerin war während der Maibowle in Goldbeck zur schönsten Maid gekürt worden. Womit die Idee zur Maibowlenkönigin geboren wurde. Mit Maiglöckchen im Haar lachte die Sängerin der Osterburger Blasmusikanten die Zuschauer an. Moderator Lutz Mücke befragte Friederike Pefestorff derweil zum Thema Spargel. Und schon ging es ins Rathaus zur Spargeltafel.

Nachbar-Bürgermeister besuchen Spargeltafel

Dort hieß Nico Schulz unter anderem den Bundestagsabgeordneten Jörg Hellmuth und die Nachbar-Bürgermeister Eike Trumpf (Arneburg-Goldbeck) und Robert Reck (Verbandsgemeinde Seehausen) willkommen. "Es ist ein guter Brauch, sich gegenseitig einzuladen und bei Festen ins Gespräch zu kommen", bemerkte Eike Trumpf. "Außerdem kriege ich hier vernünftiges Mittagessen", gab Robert Reck ehrlich zu. Und das beliebte Schnitzel mit Spargel serviert der Ratskeller bei der Tafel ja seit Jahren. Das wussten auch die Gäste aus Ungarn und Litauen zu schätzen. Die Landwirtschaftsministerin aus Litauen Rimuta Kekstiene lobte: "Es ist alles so gut organisiert und durchdacht. Am leckersten ist das Spargelessen. Ich finde interessant, wie gut hier gekocht wird." Am litauischen Stand vertraten vier Restaurants die litauische Küche.

Zur Musik der Osterburger Blasmusikanten, die ihr 25-jähriges Bestehen feierten (morgen mehr), konnten die Altmärker am Nachmittag ebenso abtanzen wie zur Sabine-Brand-Band, die schon im Vorjahr begeistert hatte.

   

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