Arneburg-Goldbeck. Nachdem sich die Einwohner der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck und ihre heiratswilligen Gäste von außerhalb 2009 65-mal in den Standesämtern zwischen Uchte und Elbe das Ja-Wort gaben, lagen die Brautpaare in den vergangenen zwölf Monaten mit 52 Trauungen wieder im Jahrestrend. Das gab Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf am Rande des Pressegespräches über die Entwicklung der Einwohnerzahlen am Dienstag bekannt.

Die meiste Arbeit hatten die drei Standesbeamtinnen aus der Verwaltung – wen wundert es – demnach im Wonnemonat Mai. Elf Paare wollten sich im Frühling in den sechs Standesämtern beziehungsweise deren Außenstellen die Treue versprechen. Platz zwei belegt der Juli mit zehn Hochzeiten. Im grauen November – auch das verwundert nicht wirklich – traute sich niemand.

Die meisten Heiratswilligen, nämlich 17 Paare, ließen sich einmal mehr im eher schnörkellosen Ambiente des Goldbecker Standesamtes zusammenschreiben. In der Außenstelle im Gutshaus Büttnershof registrierten die Statistiker 16 Paare. Die idyllische Lage und die Möglichkeit, nach der Trauung gleich vor Ort zu feiern, ist für das Abschneiden sicher ebenso verantwortlich wie für den hohen Anteil an heiratswilligen "Ausländern". Während der Verwaltungsstandort Arneburg mit seinem Rathaus mit 14 Hochzeiten auf Rang drei rangiert, landete Werben mit nur einer Eheschließung auf dem vorletzten Platz. Nur in Storkau wollte sich auch in diesem Jahr offenbar niemand vermählen lassen. In dem Zusammenhang erinnerte Trumpf daran, dass die Verwaltung bei den Hochzeitsterminen sehr flexibel sei – sowohl, was den Tag als auch die Uhrzeit betreffe.

Übrigens: Zu den frisch Vermählten der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck müssen noch zwei Paare dazugerechnet werden. Die gaben sich nämlich im Ausland das Ja-Wort und ließen ihre Papiere in der Arneburg-Goldbecker Verwaltung nachbeurkunden.