Die 5. Feuerwehrmeisterschaften der Einheitsgemeinde Osterburg sind Geschichte. Bei idealem Wetter und sehr guten Startbedingungen, für die die Dequeder Kameraden zum zweiten Mal in der Geschichte des Vergleiches gesorgt hatten, traten am Sonnabend zehn aktive Wehren, sieben Jugend- und vier Kindergruppen an.

Dequede l Gemessen an den 24Wehren in der Verbandsgemeinde Osterburg, so Stadtwehrleiter Sven Engel, höre sich das vielleicht nicht so viel an, gemessen am allgemeinen Personalmangel bei den Brandschützern und an der Resonanz der vergangenen Jahre sei es aber ein gutes Ergebnis. Eine Einschätzung, die auch sein Stellvertreter und Oberkampfrichter Frank Mischkowski teilte, der sich nicht nur bei den Veranstaltern, sondern bei allem Feuerwehrleuten für deren Einsatz und die gezeigte Fairness bedankte.

Kameradschaft wird immer besser

Was den Verantwortlichen am Rand zudem positiv auffiel, war die gute Stimmung und das Gefühl, dass die durch die Gemeindegebietsreform zusammengeführten Wehren immer besser miteinander arbeiten. Was auch daran zu merken war, dass einige Orte gemeinsame Wettkampgruppen bildeten, um auf einen Start nicht verzichten zu müssen.

Und trainiert hatten die meisten Teilnehmer offenbar auch fleißig. Denn bei den Spitzenzeiten der Löschangriffe, insbesondere im feuerwehrsportlichen Teil, ging es knapp zu. Nach einem verkorksten Lauf konnte sich das Team Dequede aber zum fünften Mal in Folge den Stadtmeister-Titel sichern und hatte auch bei den Läufen zur Qualifikation für die Kreismeisterschaft am 5.Juli in Klietz mit 22,03 die Nase die entscheidende Sekunde vorn. Was Polkau und Wollenrade nicht all zu sehr grämen konnte, weil sich die ersten drei für den Wettbewerb qualifizieren.

Ihre Kür lieferten die Gastgeber in der Pause vor der Siegerehrung ab, als sie einen Lauf mit ihrer getunten Wettkampftechnik hinlegten. Dabei wurde im wahrsten Sinn des Wortes deutlich, dass die neue Pumpe, die auf den Namen "Halbgas" getauft ist, nicht nur bellt, sondern auch beißt. 19,6Sekunden hatte Frank Mischkowski am Ende auf seiner Stoppuhr. Viel langsamer hätte die Truppe um Wehrleiter Andreas Gabel und Teamleiter Franz Paelke allerdings auch nicht laufen dürfen, weil sie sonst vom Wasser überholt worden wären.

Nach dem Ende des Wettkampfes konnten die Gäste noch auf ein Glas Bier oder eine Bratwurst bleiben. Apropos Bratwurst. Die Altmärker Fleisch- und Wurstwaren in Stendal haben sich zu einem ganz wichtigen Sponsor des Wettbewerbes und des Dequeder Feuerwehrsportes entwickelt und sorgten auch am Sonnabend für Siegprämien in Form von Naturalien.

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