Am 1. Juni öffneten die Türen des Waldbades Seehausen für die Öffentlichkeit. Der richtige Saisonstart ging indes erst am Pfingstwochenende, einem der heißesten seit Aufzeichnung der Wetterdaten, über die Bühne.

Seehausen l Bei hochsommerlichem Wetter stellten sich am Sonnabend endlich so viele Besucher ein, dass die Verantwortlichen von Scharen sprechen konnten. Mit 18 Grad Wassertemperatur war der Erfrischungseffekt vielleicht noch etwas höher, als manchem Gast lieb war. Aber bei den derzeit herrschenden Tages- und Nachttemperaturen, so die Bademeisterin Martina Peters aus jahrelanger Erfahrung, werde die Quecksilbersäule schnell höher klettern.

Wassertemperatur steigt

Auch wenn das Damoklesschwert aufs neue über der traditionsreichen Freizeitstätte schwebte, freut sich nicht nur die Sicherheitsfachfrau aus Seehausen, sondern auch Bürgermeister Detlef Neumann wieder über ein gelungenen Saisonstart.

Den jährlichen Kraftakt, bis das Becken geflickt, frisch gestrichen und das Freigelände besucherfreundlich herausgebputz ist, können wohl nur Leute beurteilen, die ihren Anteil in zahllosen Stunden oder mit anderen Beiträge geleistet haben. Wozu Mitarbeiter der Stadt ebenso zählen, wie des Badbetreibers, Mitglieder des Fördervereins, befreundeter Institutionen und nicht zu vergessen die Sponsoren, die unter anderem dafür sorgten, dass die Spielmöglichkeiten für die kleinen Badbesucher aufgewertet wurden.

Die Kommune griff so tief in die Tasche, wie ihr das möglich war, um die technischen Voraussetzungen für einen genehmigten Badbetrieb zu sichern und bekennt sich auch zum Eigenanteil für die Leader-Fördermittel, mit deren Hilfe der Sanitärtrakt umgestaltet wird. Nach Ausschreibung und Vergabe können die Arbeiten hinter dem Bauzaun inzwischen beginnen. Was allerdings auch bedeutet, dass die Gäste beim Umkleiden und beim Gang zur Toilette vorübergehend mit ein paar Einschränkungen leben müssen.