Werben l 18 Jahre lang war zu Pfingsten rund um das Schützenhaus in Werben ein großes Westerntreffen angesagt. In diesem Jahr trafen sich die Wild-West-Freunde erstmals im großen Westernlager in Seehausen. Aber auch in Werben gab es einige Freunde der Westernkultur, die erneut ihr Zelt am Schützenhaus aufschlugen.

"Wir sind nicht verfeindet", möchte Dietmar Zotzmann, ehemals Chef der Westerngruppe Werben, im Hinblick auf den neugegründeten Verein mit seinem Treffen in Seehausen klarstellen. Wie Jürgen Drechsler, Vorsitzender der Schützengilde, erläuterte, kommen die Gäste, die die Westerntreffen im kleinen Rahmen ohne Kommerz beibehalten wollen, nach Werben. "Der harte Kern ist hier geblieben. Hier geht es mit wenig Aufwand familiär zu", sagte er. Neben einem Lagerleben, angelehnt an die Zeit um 1860 im Wilden Westen, wurde wieder ein Westernschießen für Besucher angeboten. "Hier geht der Spaß im Kleinen weiter", so Zotzmann.

Wieder in Werben dabei waren Thomas Schultz und Andreas Nogora aus Berlin. Seit Jahren steht an Pfingsten das Werbener Treffen bei Nogora im Kalender. Auch seine Familie war manchmal schon dabei. Diesmal zog er die Kluft eines Mexikaners an. "Im nächsten Jahr, zum 20-jährigen Jubiläum, fahre ich aber auch nach Seehausen", kündigte er an.

 

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