Bis zum Ende des vergangenen Jahres stellte die Osterburger Volksstimme Ihnen, liebe Leser, im Rahmen der Rubrik "Unser Held von nebenan" zwölf Menschen beziehungsweise Paare vor, die sich in irgendeiner Art ehrenamtlich und uneigennützig engagieren. Unter den Vorschlägen aus Ihren Reihen waren Leute, die in Vereinen organisiert sind, aber auch hilfsbereite Nachbarn, die ihren Mitmenschen einfach nur so und darüber hinaus unaufgeregt zur Seite stehen – zum Teil eben Helden von nebenan im wahrsten Sinn des Wortes.

Osterburg. Auch wenn es vielleicht alle Kandidaten verdient haben, möchte die Volksstimme wieder mit Ihrer Hilfe, heißt mit Ihrem Votum, den Helden oder das Helden-Pärchen von nebenan ehren. Die Teilnahme an der Abstimmung lohnt sich. Unter allen Einsendern verlosen wir einen Hochdruckreiniger, ein Navigationsgerät und eine Digitalkamera. Also ran an die Coupons, und lassen Sie uns mit ihrer Abstimmung wissen, welche Tat beziehungsweise welches Engagement Sie am meisten beeindruckte. Zur Erinnerung noch einmal alle Kandidaten.

Johanna Müller: Die Aulosenerin ist seit vielen Jahren Seniorenbetreuerin in ihrem Ort, dazu Gründungsmitglied des Sportvereins und eine, die gerne mal was für andere auf die Beine stellt.

Peter Ladebeck: Der Osterburger Feuerwehrmann arbeitet gern mit Kindern und bringt damit eine gute Voraussetzung mit, um Chef der "Lösch-zwerge" zu sein und den Nachwuchs spielerisch für den Brandschutz zu begeistern.

Renate und Klaus-Dieter Brauer: Die beiden Osterburger sind ein klarer Fall von Nächstenliebe. Denn sie helfen ihrer Nachbarin täglich dabei, mit dem Rollator die Treppen zu bewältigen.

Lothar Blume: Der Giesenslager gehört seit zwölf Jahren zu den "Grünen Damen und Herren", einem Besuchs- und Hilfsdienst christlichen Ursprungs, der auch im Seehäuser Diakoniekrankenhauses den Menschen Zuspruch gibt und sich Zeit für Gespräche nimmt, die das Personal leider nicht mehr hat.

Georg Krafzyk: Er schmückt seit Jahren wöchentlich den Gemeinderaum der katholischen Kirche in Osterburg. Dabei "plündert" der 78-Jährige auch oft seinen eigenen Garten.

Wanda Bethke: Sie gehört seit vielen Jahren ganz sicher zu den ehrenamtlich aktivsten Wahrenbergern. Vor allem wenn es um die Seniorenbetreuung geht. Außerdem ist sie noch als Sprechstundenhilfe tätig, wenn die Ärztin aufs Land kommt.

Ludmilla Quack: Die Lehrerin im Unruhestand leitet die Singegruppen der Volkssolidarität und des DRK-Altenpflegeheimes in Osterburg. Darüber hinaus singt sie noch im Erxlebener Frauenchor mit.

Sylvia Weiß: Die Hohenberg-Krusemarkerin ist in ihrem Dorf die "Feuerwehr-Mutti". Bei vielen Aktionen der Wehr ist ihr ehrenamtliches Engagement gefragt. Sie schmiert zu Übungen und Einsätzen die Stullen und backt Kuchen, hält das Gerätehaus in Ordnung, besorgt Präsente für Jubilare. Und sie kümmert sich um die Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Friedrich-Christoph von Saldern: Der Werderaner ist mit 83 Jahren noch als Privatwaldbauer voll berufstätig. In der Region ist von Saldern aber vor allem als Vorstandsmitglied des Fördervereins St. Nikolauskirche Beuster bekannt. Durch seine hervorragenden Kontakte zur Stiftung Preußisches Kulturerbe gelang es ihm mehrfach, an bedeutende Summen für die Sanierung des Gotteshauses zu gelangen.

Brigitta Franz: Freundlichkeit, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft gehören zu den Attributen der Mesebergerin, die im Clubrat der Begegnungsstätte der Osterburger Volkssolidarität mitwirkt sowie große und kleine Veranstaltungen für die Senioren mitorganisiert.

Paul Heim: Der Ruheständler geht mit Leidenschaft seinem Hobby in der Osterburger Gartensparte "Zur Erholung" nach – vom ersten Spatenstich in der Anlage "Am Bültgraben" 1973. Er arbeitet im Vorstand mit und kümmert sich um die technischen Angelegenheiten. Er wartet Maschinen und Geräte, besorgt Material oder koordiniert Arbeitseinsätze.

Elvira und Karl-Heinz Knöller: Die Fußballer der ersten und zweiten Mannschaft des Sportvereins "Kickers Seehausen" wissen es seit Jahren zu schätzen: Ob bei Punktspielen, Feierlichkeiten oder anderen Veranstaltungen – das Ehepaar sorgt für die Bewirtung, sodass es den Sportlern und Besuchern an nichts mangelt.