Von Egmar Gebert

Stendal. Die Probleme mit dem Schülerverkehr im Landkreis Stendal scheinen gelöst. Seitdem die überarbeiteten Fahrpläne des erst im November mit chaotischen Zuständen gestarteten neuen ÖPNV-Systems ab dem 10. Januar gelten, sei an sie keine Beschwerde mehr herangetragen worden. Mit dieser Feststellung eröffnete die Vorsitzende des kreislichen Schulausschusses, Edith Braun, die Ausschusssitzung am Dienstag dieser Woche.

Schulverwaltungsamtsleiterin Dr. Ulrike Bergmann bestätigte das. Zwei, drei kleinere Probleme hätte es nach dem Fahrplanwechsel noch gegeben, aber: "Seit dem 12. Januar haben wir keine Negativmeldungen mehr."

Die Ausschussmitglieder nahmen das zur Kenntnis, wollten aber die Ursachen für das anfängliche Chaos benannt wissen. Augenscheinlich war der Landkreis bei seinen Planungen von zu niedrigen Schülerzahlen ausgegangen. Die Schulverwaltungsamtsleiterin bestätigte auf Nachfrage der Ausschussvorsitzenden, dass die Schüler der 11. und 12. Klassen nicht mitgerechnet wurden. Ausgegangen worden war bei den Planungen von der Zahl der anspruchsberechtigten Schüler bis zur 10. Klasse.

Ein Fehler, wie Ulrike Bergmann auf das Nachhaken der Ausschussmitglieder Rüdiger Kloth und Frank Wiese einräumte. "Wir können es nur für das nächste Schuljahr besser machen", versprach die Schulverwaltungsamtsleiterin. Dann soll ein gewisser Prozentsatz der Elft- und Zwölftklässler, von denen man dennoch nicht wisse, ob sie den Schülerverkehr nutzen, so Bergmann, in die Planungen der zu befördernden Zahl von Schülern eingerechnet werden.