Eine 32-köpfige Gruppe mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft radelte am Sonntag von Seehausen nach Wanzer. Zum einen, um die Saison zu eröffnen, zum anderen, um die Infotafeln entlang der Strecke einzuweihen.

Seehausen/Wahrenberg l Anführer war der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftstourismus der Hansestadt Seehausen Helmut Günther. Unter die Radler hatten sich unter anderem Verbandsgemeindebürgermeister Robert Reck, Seehausens Bürgermeister Detlef Neumann sowie Aland-Bürgermeister Hans-Joachim Hildebrandt gemischt.

14 neue Infotafeln für Ausflügler

Nach den zuletzt aufgebauten Infotafeln in Aulosen, Wahrenberg, Losenrade und Beuster ist Wanzer die fünfte im Bunde. Insgesamt 14 ausführliche Hinweisschilder für Nutzer des Elberadweges sind in der Verbandsgemeinde Seehausen aufgestellt worden.

Nach dem Start an der Stadtinfo Seehausen ging es nach Wahrenberg. Dort erwartete sie Werner Mohr mit einem Vortrag über Störche. "Besonders war aber auch der Besuch bei den Exoten von Familie Schawe in Wahrenberg mit ihren Lamas und Nandus", betonte Günther. Die Mittagspause fand in Wanzer statt.

Mitglieder des Windmühlen - und Heimatvereins sorgten für Steaks, Bratwürste, Soljanka sowie für Brot und Kuchen aus dem Steinbackofen. Natürlich sahen sich die Radfahrer das neue Info-Schild in Wanzer mit Hinweisen zur Historie des Ortes und Ausflugszielen an. Weiter ging`s zum Schulsee, wo eine Radlerfähre einmal für mehr Sicherheit abseits der Landesstraß2 zwischen Aulosen und Wanzer sorgen soll (wir berichteten). In Sechsergruppen konnten die Pedalritter sogar eine Testfahrt auf dem umgebauten Ponton unternehmen.

Verlosung mit 50 Preisen zum Thema Fahrrad

Unter der Regie von Marlies Duffe fand an der Wasserquerung, dort wo früher das Herrenhaus der Familie Jagow stand, die Verlosung im Rahmen der Tombola statt. "Dank großartiger Spenden gab es 50 attraktive Preise zum Thema Rad und Freizeit", so Helmut Günther.

Eine Mühlenführung stand anschließend ebenso auf dem Plan wie ein Besuch im Schulmuseum und in der im 14. Jahrhundert gebauten Dorfkirche.

Christian Starck aus Binde war in zweifacher Mission mit von der Partie. Zum einen hatte er den Rettungsbeutel für nahezu jede Fahrradpanne dabei, zum anderen erzählte der Fahrradexperte über Radkultur. Schließlich baut er Fahrräder nach Maß.

Nach so vielen Infos war die Runde bester Laune. Zwei Mal 30 Kilometer hatte der Tross außerdem zurückgelegt.

 

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