"Es läuft alles prima", zieht Vorstandsmitglied Margrit Rieger ein positives Zwischenfazit. Das Hilfswerk "Kinder von Tschernobyl" gibt weißrussischen Mädchen und Jungen die Möglichkeit, sich in der Altmark zu erholen. Die 8- bis 14-jährigen Kinder stammen aus der Stadt Narowlja und Umgebung, in der Region, wo sich 1986 die Nuklearkatastrophe ereignete. Gestern statteten die 18 Ferienkinder mit ihren Betreuerinnen dem Sozialtherapeutischen Zentrum Gut Priemern einen Besuch ab. Neben diversen Bastelangeboten und Kinderschminken stand das Herstellen von bunten Buttons hoch im Kurs. Natürlich lernten die Gäste auch den Wirtschaftshof kennen und sorgten für Streicheleinheiten bei den dort lebenden Ziegen und Kaninchen. "Wir freuen uns, wenn wir den Urlaub der Kinder mit einem abwechslungsreichen Tag bereichern können", sagte Gut-Priemern-Geschäftsführer Christoph Lenz. Hilfswerk-Vorsitzende Veronika Benecke bedankte sich bei dem Unternehmen für interessante Stunden. Seit 1991 organisiert das Hilfswerk diesen Erholungsurlaub; Quartier beziehen die Kinder im Integrationsdorf Arendsee. Fotos: Ingo Gutsche

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