Walsleben (nim) l Das Können der Brandbekämpfer aus Walsleben, Calberwisch, Düsedau, Erxleben, Polkau und Ballerstedt wurde am 21. Juni bei einer Übung in Walsleben auf den Prüfstand gestellt. Wie der Stadtwehrleiter der Einheitsgemeinde Osterburg, Sven Engel, informierte, traten die im Zug Süd zusammengefassten Brandbekämpfer mit 44 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen an. Die Federführung bei dieser Ausbildung lag beim Führer des Zuges Süd, Frank Mischkowski.

Als Ausgangslage für das Eingreifen der Kameraden diente der vermeintliche Brand eines Gebäudes in einer Walslebener Stallanlage. "Vordringliche Aufgabe der zuerst eintreffenden Feuerwehren war die Menschenrettung und Brandbekämpfung in einem Lagerraum. Diese Aufgabe wurde durch die Kameraden aus Polkau und Ballerstedt ausgeführt", berichtete Sven Engel.

Stadtwehrleiter bedankt sich für die Leistungen

Und weiter: "Danach galt es für unsere Einsatzkräfte mittels einer Wassergasse, den angenommenen Brand zu bekämpfen und ein Übergreifen der Flammen auf den benachbarten Stall zu verhindern. Dazu wurde aus dem Löschwasserteich mittels drei Pumpen Wasser entnommen und in die Wassergasse eingespeist."

Sven Engel, der die Übung gemeinsam mit dem Stendaler Kreisbrandmeister Ringhard Friedrich und dem Grundstückseigentümer Dirk Matz beobachtete, bedankte sich abschließend bei allen Einsatzkräften für ihr Engagement und die unter Beweis gestellten Leistungen. Ein Dankeschön richtete Sven Engel auch an den Süd-Zugführer Frank Mischkowski sowie Dirk Matz, der den Brandbekämpfern die Möglichkeit einräumte, auf seinem Unternehmensgelände zu übern.