In Schönberg ging am Wochenende das Parkfest über die Bühne. In das abwechslungsreiche Geschehen brachten sich auch Mitglieder der Partnerwehr aus Spergau ein.

Schönberg l Sengende Hitze mit einigen Schauern zur Abkühlung zwischendurch bestimmte das Wetter beim diesjährigen Parkfest in Schönberg. Die Sorge, dass wegen Parallelveranstaltungen wie in Werben die Zuschauer ausbleiben oder nur in stark dezimierter Form erscheinen könnten, erwies sich als gegenstandslos.

Vereine investierten viel Zeit in die Vorbereitung

Es wäre auch sehr schade gewesen, denn die drei ausrichtenden Vereine, der Förderverein der Feuerwehr, die Angler und die Sportler, hatten in die Vorbereitung viel Zeit investiert. Eine Woche lang trafen sie sich abends im Park, um die nötigen Arbeiten zu erledigen, damit das Fest ein voller Erfolg werden könnte. Das wurde es auch.

In den Vormittagsstunden des Samstags beherrschten Mitglieder der Feuerwehr aus Spergau, die seit 9 Jahren mit den Schönberger Brandbekämpfern partnerschaftliche Beziehungen pflegen, das Bild im Park. Ihre rein mechanisch gesteuerte Licht-und Wassershow musste aufgebaut und ein Probelauf durchgeführt werden. Das benötigte Wasser aus einem Flachspiegelbohrbrunnen wurde in einem großen Tankwagen einer Seehäuser Firma zwischengespeichert und kam nach der Show, die um 22.30 begann, den Fischen im Teich als Frischwasser zugute.

Vorher aber gab es im Park, auf der Bühne und in den drei Pagodenzelten eine Menge an Sehens- und Hörenswertem. Genannt seien hier nur die Auftritte der Kita "Deichknirpse", des Seehäuser Frauenchores "Joseph Haydn" oder der Line-Dancer aus Kalbe/Milde. Wie das Löschen eines Fettbrandes in der Küche erfolgen sollte, wurde durch die Seehäuser Feuerwehr demonstriert. Disziplin und Körperbeherrschung stellten Taekwon-Do-Kämpfer aus Seehausen unter Beweis. Für Stimmung sorgten Akteure des Seehäuser Carnevalclubs.

Wer hoch hinaus wollte, ließ sich an den Kranhaken des THW-Fahrzeuges aus Wittenberge hängen, um gefahrlos Getränkekisten in die Vertikale zu stapeln. Daneben konnten sich Kinder auf einer Hüpfburg tummeln oder im WM-Fieber Tore schießen. Der Angelverein hatte für die kleinen Petrijünger neben Zielangeln auch noch viele andere Betätigungsmöglichkeiten parat.

Um das leibliche Wohl kümmerten sich vorwiegend die Sportler mit Kaffee und Kuchen sowie gebackener Schweinehinterkeule. Auch die Bowlebar erfreute sich großer Beliebtheit. Die kleinen Schauer zwischendurch wurden von den meisten der gut 800 Besucher als willkommene Abkühlung betrachtet. Das abschließenden Feuerwerk mit Wasser-und Lichtershow wurde durch die Wetterkapriolen nicht beeinträchtigt. Wie vom Hauptorganisator, Michael Märten, zu erfahren war, gingen die letzten Gäste um 4 Uhr morgens vom Platz.

   

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