Helga Beckmann steht auch in den kommenden Jahren als Bürgermeisterin an der Spitze der Meseberger Ortspolitiker. Das ist ein Ergebnis der konstituierenden Sitzung, zu der sich der Rat am Dienstag traf.

Meseberg l Sie setzen beim Orts-Oberhaupt auf Kontinuität. Und auch beim Stellvertreter. Hartwig Brünsch, der in den zurückliegenden Jahren als Vize an der Seite von Helga Beckmann agierte, wurde am Dienstagabend erneut zum Stellvertreter gewählt. Neben Beckmann und Brünsch gehören dem Meseberger Rat auch noch Matthias Lenz und Manfred Schwanke an.

Die Meseberger Ortspolitiker sprachen während ihrer konstituierenden Sitzung auch noch ein Thema an, das sich derzeit wie ein roter Faden durch die Dörfer der Einheitsgemeinde zieht. Denn auch in Meseberg steht offenkundig zu wenig Personal für den grünen Bereich zur Verfügung. Dieser Engpass in Meseberg und anderen Dörfern rührt daher, dass Osterburg nicht wie ursprünglich erwartet von "Aktiv zur Rente" profitiert - die Einheitsgemeinde hatte über dieses Programm zusätzliche Mitarbeiter für den grünen Bereich einkalkuliert.

Stadtgärtner half aus

Weil sich diese Hoffnung aber nicht erfüllte, steht beispielsweise in Meseberg gegenwärtig nur eine Mitarbeiterin zur Verfügung, die zehn Stunden wöchentlich in die Pflege und Unterhaltung der Anlagen und Flächen im Dorfterritorium investieren kann. "In dieser Zeit ist die Arbeit schlicht und einfach nicht zu schaffen", schätzte Helga Beckmann ein. Immerhin habe die Ortschaft vor dem am zurückliegenden Wochenende gefeierten Dorffest auf die Unterstützung von Stadtgärtner Ulf Garlipp zurückgreifen können, der bei der Herrichtung des Festgeländes half. "Aber das war leider nur eine punktuelle Unterstützung", bedauerte Beckmann, die sich damit aber nicht zufrieden gibt. "Wir benötigen eine dauerhafte Lösung. Dafür setzen wir uns ein, auch wenn die derzeit noch nicht konkret absehbar ist", fügte die Bürgermeisterin hinzu.