Osterburg l "Wir haben heuer ein Hortensienjahr", sagt Friedhold Lothar, als die Volksstimme, angelockt von der Blütenpracht in dessen Parzelle im Dahlienweg der Osterburger Kleingartensparte "Aufbau", über den Gartenzaun blickte und zum Nähertreten eingeladen wurde. Lothars Feststellung, diese herrlichen Blühpflanzen betreffend, kommt aus berufenem Munde, denn der Gartenfreund ist Landwirt von Profession und stammt aus Plätz.

Seine Leidenschaft gehöre den Blumen, erzählt er. Und er widme sich ganz der Nachzucht von Chrysanthemen, Christrosen, Erika, Hibiskus und vielen anderen Gartenzierpflanzen, natürlich auch der Hortensien. Auf der einen Seite seines 300 Quadratmeter großen Gartens gedeihen Gemüsesorten, auf der anderen die Nachzuchten seiner Lieblinge. Hibiskus in unterschiedlichen Farben, der jetzt noch nicht blüht, hat der Blumenfreund als Hecke zum Nachbargarten gezogen.

Seit acht Jahren lebt Lothar in Osterburg und ebenso lange ist er Mitglied bei "Aufbau". Von da an gedeiht, an einem Spalier gezogen, eine weiß blühende Waldhortensie als Mutterpflanze für diese eine Sorte. Andere Sorten wie "Endless summer", "Rote Ballhortensie" und Rispenhortensie, um nur einige zu nennen, hat er sich vom Versandhandel schicken lassen; die Nachzucht aus Stecklingen betreibt er selbst. Prächtig bilden die drei- und mehrjährigen Stauden um diese Zeit ein buntes Blütenmeer, mit dem der Hauptweg eingefasst ist. Bewunderung erntet der Hortensien-Fan von Spaziergängern und Gartenfreunden aus seinem Verein. "Wichtig zur Erhaltung der Farben ist auch die Verwendung ganz bestimmter Düngersorten", gibt er ihnen mit auf den Weg.

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