Trotz Sommerferien ist es am Markgraf-Albrecht-Gymnasium in Osterburg nicht still. Dort haben Bauleute die Regie übernommen, Sie verbessern den Brandschutz im A-Gebäude. Und krempeln dabei das gesamte Erdgeschoss um.

Osterburg l Brand- und Rauchmelder werden installiert, sämtliche Räume erhalten Feuerschutz-Türen. Rund 400000 Euro lässt sich der Landkreis diese Arbeiten kosten, die den Brandschutz in dem markanten Gebäude verbessern und "nebenher" die bisherige Struktur des Erdgeschosses im Haus A auf den Kopf stellen.

Container soll eine Zwischenlösung bleiben

Denn das Gymnasium nutzt die Investition in die Verbesserung des Brandschutzes, um gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Das gilt zum Beispiel für den Ort des Mittagessens. Der bisherige Speiseraum hat ausgedient. Schon lange für zu klein erachtet, obwohl zuletzt nur 160 bis 180 und damit lediglich 26 Prozent der Schüler an der Mittagsversorgung teilnahmen, wird er von einem Container ersetzt. Der findet auf dem Schulhof zwischen Sporthalle und C-Gebäude seinen Platz und soll in zwei Durchgängen jeweils 120 Schülern die Einnahme des Mittagessens ermöglichen. "Der Container soll in der Woche vom 18. zum 22. August aufgestellt werden", informierte Elke Hein. Die Schulleiterin stellte in diesem Zusammenhang noch einmal klar, dass der Container nicht als Dauerlösung angedacht ist. Schließlich strebt das Markgraf-Albrecht-Gymnasium den Neubau einer Mensa an, die nach Wunsch der Bildungsstätte auf dem Standort des bisherigen Hochbeetes errichtet werden soll.

Während dieses Vorhaben aktuell noch nicht von den Kreistagspolitikern ausdiskutiert wurde und somit fernere Zukunftsmusik darstellt, stehen die Planspiele zur Verbesserung des Brandschutzes im Erdgeschoss des A-Gebäudes unmittelbar vor ihrer Verwirklichung. Im Rahmen dieser Arbeiten wird der bisherige Speiseraum dem dadurch vergrößerten Leitungs- und Verwaltungsbereich zugeschlagen. Neu angedacht ist beispielsweise eine Rückzugsgelegenheit, in der im Ernstfall ein erkrankter Schüler versorgt werden kann. Außerdem wird der Lehrerraum deutlich erweitert. Nach Angaben von Elke Hein sollen in diesem Zimmer Plätze für 40 Pädagogen eingerichtet werden, angedacht sind dort außerdem vier Computer-Arbeitsplätze.

Schon jetzt ist klar, dass sich die umfangreichen Arbeiten in das neue Unterrichtsjahr hinein erstrecken. "Der erste Bauabschnitt soll bis Ende Oktober abgeschlossen werden, der zweite im November", sagte Elke Hein. Der Leitung des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums und den Pädagogen stehen damit bis in den tiefen Herbst hinein nur eingeschränkte Räumlichkeiten zur Verfügung. Auf diese Situation habe man sich aber vorbereitet, machte Elke Hein deutlich. Sie geht zudem für die nähere Zukunft von weiteren Umbauarbeiten im A-Gebäude aus. "Schließlich muss auch der Brandschutz in den oberen Geschossen verbessert werden", begründete die Schulleiterin.