Osterburg l Mehr als 40 Freunde des Kartenspiels hatten sich kürzlich in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität zum Skat- und Rommeeturnier getroffen.

Während die Skatspieler eine reine Männerrunde waren, hatten die Joker-Damen mit Jörg Nowack einen Herren dabei. Es saßen nicht nur Osterburger an den Tischen, sondern auch Teilnehmer aus Seehausen, Neukirchen, Wahrenberg, Düsedau, Wendemark und anderen Orten aus der Umgebung. Beim Skat waren an den Vierer-Tischen jeweils zweimal 40 Spiele zu absolvieren, an den Dreiertischen zweimal 30. Beim Rommee mussten zwei Runden á 15 Spiele bestritten werden. Burkhard Geyer hatte wie bisher immer bei den Skatern die Abrechnung übernommen, und beim Rommee war es ebenfalls in bewährter Weise Ingeburg Krebs.

Seit dem Frühjahr organisiert Ute Pahl, Mitarbeiterin in der Begegnungsstätte, alle zwei Monate ein solches Turnier, und der Kreis der Mitspieler ist stetig größer geworden. Sogar auf eine Sommerpause hatten sie verzichtet. "Ich freue mich natürlich, dass das Turnier so gut angenommen wird, vor allem, dass auch Jüngere dabei sind", sagte Ute Pahl.

"Es ist keine Landesliga, in der verbissen um viele oder wenige Punkte gekämpft wird", fuhr sie fort, "sondern man trifft sich zu einem gemütlichen Nachmittag, an dem auch mal geplauscht wird und man Neuigkeiten austauscht. Dass es dabei auch Preise zu gewinnen gibt, und zwar ausschließlich Wurstpreise, ist ein kleiner Ansporn." Man werde diesen Rhythmus auch beibehalten. Das nächste Turnier findet im September statt, und ein weiteres ist vor Weihnachten geplant.

Beim Skat gewann Karl-Heinz Potas mit 2502 Punkten vor Burkhard Geyer (2460) und Friedrich Röhl (1796), alle Osterburg. Auch beim Rommee kam das Spitzentrio aus der Biesestadt: Siegerin wurde Annette Schmarsow mit 266 Punkten, gefolgt von Silvia Gehrmann (405) und Margrit Weiß (418).

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