Das Wetter war für das 16. Sommerfest in Drüsedau wie bestellt. Und erfahrungsgemäß, so Wehrleiter Danny Genz, war das schon immer so. Darum ließen die Gäste nicht lange auf sich warten.

Drüsedau l Der Förderverein hatte mit der Terminauswahl den richtigen Riecher. "Die Frauen aus dem Ort haben wieder gebacken", erzählte Sabine Horzetzky und drapierte die letzten süßen Leckerbissen auf dem Buffet. Mit neun Blechen und elf Torten hatten sich die fleißigen Helferinnen mal wieder selbst übertroffen. Und von Streuselkuchen bis Mohntorte ging alles weg wie warme Semmeln. Groß und Klein hatte es sich an den Tischen bequem gemacht. Nicht nur das gemütliche Beisammensein wird in Drüsedau groß geschrieben. Beim Preiskegeln und Preisschießen konnten die Teilnehmer in zwei Durchgängen attraktive Gewinne abstauben. Dazu gehörte auch ein Sack Weizen oder Kaninchenfutter, Fisch oder Wildbret.

Wehrleiter dankt den Sponsoren

"Ich nehme den Wildgutschein", so David Rudolph aus Giesenslage, der Sieger beim Schießen im ersten Durchgang war. Durch seine Verwandtschaft ist er in Drüsedau Stammgast bei Festen.

Bernhard Bock aus Klein Hindenburg kommt wegen seiner Tochter immer nach Drüsedau und wählte für den 5. Platz beim Preiskegeln Geflügelfutter. Schließlich hat er Enten, Tauben und Hühner. Der Bretscher Steffen Jüstel entschied sich wiederum für Kaninchenfutter und machte damit dem jüngsten Horzetzky-Spross eine Freude. Schwester Maike Horzetzky malte indessen am Keramikmaltisch von Manuela Moritz aus Losenrade mit Kim Pieper und Marie Maurer Tiere an. "Unser Dorfplatz ist mit dem Spielplatz einfach ideal für das Fest", stellte Danny Genz einmal mehr fest. Ute Tiedge besuchte mit Enkelin Jessie darum gern ihren Bruder. Und Cousine Leonie hatte so eine Spielpartnerin. "Ein großer Dank gilt allen Sponsoren", betonte der Wehrleiter. "Wir haben überall gefragt und wirklich viel zusammenbekommen", fügte Siegmar Weisgerber hinzu. "Letztes Jahr war ich ganz gut, aber diesmal wird es wohl nichts mit den Preisen", sagte der 73-jährige Klaus Pieper lachend, während Jens Finke die umgestoßenen Kegel wieder aufstellte. Finke hatte gut lachen, denn den ersten Durchgang hatte er schon in der Tasche. Zum Trost ein Happen vom Schwein am Spieß konnte die Stimmung aber schnell heben. Dort drehte Uwe Pieper seit Mittag den beliebten Braten.

 

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