In Seehausen und Groß Garz wurden am Sonnabend feierlich die Weichen für die neuen Abc-Schützen gestellt. Heute wird es ernst mit dem neuen Lebensabschnitt für die frisch gebackenen Grundschüler

Seehausen/GroßGarz l Festlich umrahmt wurde die Einschulungsfeier in der Seehäuser Grundschule am Sonnabendvormittag durch den Schulchor, die Theater- sowie die Tanzgruppe. In einem rund 45-minütigem Programm erfuhren die neuen Schüler, was sie so alles in ihrem neuen Leben, vor allem im Unterricht erwarten kann.

Zum Schluss gab es endlich die Schultüten

Die 39 Mädchen und Jungen hatten mit ihren Klassenleiterinnen Almut Elling (1a mit 20 Schülern) und Sabine Spiegel (1b mit 19 Schülern) in den beiden ersten Reihen in der Aula der Schule Platz genommen. Von dort aus konnten sie das interessante Programm gut verfolgen. In seiner Begrüßungsrede ging Schulleiter Reinhard Rieger von der Geschichte des Schülers Tobias aus und bemerkte, dass nun die Schüler nicht so einfach mehr zu Hause bleiben können.

Da wiedersprach ihm aber spontan die Erstklässlerin Mary-Juana Breit. Sie meinte: "Wenn man am Wochenende frei hat oder man krank ist, dann kann man wohl zu Hause bleiben." Das mag wohl als Beweis gelten, dass die Abc-Schützen die Rede gut verfolgten. Ein Lob an die Erzieher in den beiden Kitas brachte vollen Beifall.

Nach dem Programm ging es für alle Kinder in ihre neuen Klassen, wo sie unter anderem grundlegende Dinge des Schulalltages erfuhren. Ein oder mehrere Fotos auf dem Hof folgten, bis der ersehnte Augenblick nahte. Die Eltern überreichten nun die großen Schultüten, und nach einem weiteren Klassenfoto war der offizielle Teil der Feier beendet.

Das Programm der Einschulungsfeier in Groß Garz ähnelte dem der anderen Bildungseinrichtungen der Region. Trotzdem war sie in diesem Jahr etwas besonderes. Denn nachdem die Lehrer und Mitschüler vor zwei Jahren 16 und 2013 sogar nur acht neue Erstklässler begrüßen konnten, waren es dieses Mal 24 Mädchen und Jungen. Groß Garz geht aus der jüngsten Schuleinzugsplanung und den Bestrebungen in der Verbandsgemeinde nicht noch eine Einrichtung schließen zu müssen sozusagen als Gewinner hervor.

Was gut so ist, weil die moderne Bildungsstätte über alle Möglichkeiten verfügt, es mit der örtlichen Kita Schnittstellen gibt und unter anderem mit dem Sportverein für zusätzliche Freizeitaktivitäten gesorgt ist, um nur einiges zu nennen.

Schulleiter Gerald Werner war denn auch sichtlich erfreut über die Schülerschar und darüber, dass es bei der Feier in der Turnhalle fast schon eng und die Sitzplätze knapp wurden.

Den Spaß am Lernen fördern und erhalten

Werner stimmte nicht nur die Schüler auf ihren neuen Lebensabschnitt in zwei Lerngruppen ein, sondern hatte auch Ratschläge parat, wie die Eltern sich und ihren Nachwuchs nicht überfordern oder wie sie spielerisch lernen und soziale Kompetenzen stärken können. Alles, damit der Spaß am Lernen nicht verloren geht. Schließlich dauere das Lernen ein ganzes Leben an. Das Programm, für das die Laienspielgruppe nur zwei Tage zum Einstudieren hatte, sorgte für Unterhaltung und zeigte am Echo, dass die Abc-Schützen nicht "unbeleckt" aus der Kindertagesstätte kommen.

   

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