Aulosen (igu) l Die Gemeinde Aland hofft mit Unterstützung der Verbandsgemeinde Seehausen, dass in den offenen Fragen hinsichtlich der Gedenk- und Begegnungsstätte Stresow unweit von Aulosen bald Einigkeit erzielt werden kann.

Die Stätte mit dem Gedenkstein und diversen Nachbauten der Grenzbefestigungsanlagen steht nicht auf kommunalem Grund und Boden. Eine Privatperson, die aus der Region stammt, habe von der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) ein Flächenpaket erworben, welche die Gedenkstätte mit einbezieht. Wie Verbandsgemeinde-Bürgermeister Robert Reck auf der Sitzung am Dienstagabend die Verbandsräte informierte, werden derzeit Gespräche mit dem Flächen-Eigentümer geführt, um das Problem zu lösen. "Wir sind mit der Person dabei, einen Weg zu finden, die Gedenkstätte längerfristig zu sichern", sagte Reck der Volksstimme. Eine Alternative wäre ein möglicher Flächentausch, die zweite und angestrebte Variante ist ein Pachtvertrag. Nur auf die Summe konnten sich die Beteiligten noch nicht einigen. Aber Reck ist optimistisch, dass es in Kürze dazu kommen wird.

Bedeutung bewusst

Der Person sei die Bedeutung der Stätte für die Region sehr bewusst, schätzt Reck den Eigentümer ein. Ein Verkauf dieser Fläche ist, da sie von der BVVG erworben wurde, rechtlich nicht möglich. Die damalige Gemeinde Aulosen hatte damals Interesse, diese zu erwerben. Allerdings wurde ihr ein unmoralisches Angebot (30000 DM) gemacht.