Die Hansestadt Seehausen möchte die Partnerschaft zur tschechischen Stadt Jablonné nad Orlici wieder intensivieren. Dazu wurde ein neuer Vertrag unterzeichnet.

Jablonnè/Seehausen l Der Seehäuser Bürgermeister Detlef Neumann und sein Amtskollege aus der Stadt Jablonnè, Miroslav Wagner, unterzeichneten am Wochenende beim Stadtfest der tschechischen Kleinstadt den neuen Partnerschaftsvertrag. Beide Kommunen bekräftigten darin erneut, eine Zusammenarbeit auf kulturellem und sportlichem Gebiet zu pflegen und umzusetzen.

Gutes Verständnis

Als Präsent überbrachte die vierköpfige Delegation aus der Hansestadt - neben dem Bürgermeister und seiner Frau Inka-Birgit reisten auch Stadtrat Matthias Kühnel und Stadtinformationsleiterin Ingrid Jabke in die rund 650 Kilometer entfernte Partnerstadt - eine Winterlinde. Und diese steht bereits in einem kleinen Park im Zentrum des dem Adlergebirge vorgelagerten Ortes, in dem rund 3200 Einwohner leben. Beide Bürgermeister pflanzten die Linde, ein Symbol Seehausens, ein. Und hoffen, dass nicht nur sie gedeiht, sondern sich auch die Beziehungen beider Städte wieder intensivieren. Diese reichen bis in die 80er Jahre zurück und wurden seinerzeit vom ehemaligen Bürgermeister Ewald Duffe, dem Blasorchester und Vereinen auf den Weg gebracht. Die Kontakte nach Jablonné nad Orlici waren in den Vorjahren indes eingeschlafen. Bürgermeister Detlef Neumann setzt unter anderem auf die Sportvereine, die freundschaftliche Beziehungen eingehen könnten. Er möchte jedoch keinen ausschließen: Auch andere Vereine oder Interessengruppen sind gefragt. Der Besuch zum Stadtfest habe gezeigt, dass "sich die wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten in den Städten sehr ähneln und deshalb ein gutes Verständnis für einander kein Problem darstellt", so der Bürgermeister. Drei Tage lang weilten die Altmärker in Jablonnè. "Wir wurden sehr liebevoll betreut und versorgt", blickte Stadtinfo-Leiterin Ingrid Jabke zurück.