Rossau l Windparks - an sich ein wichtiger Mosaikstein bei der sogenannten Energiewende in Deutschland - sind in der Öffentlichkeit bekanntlich nicht unumstritten. Von Gegenwind bekamen die Planer (FEFA Krusemark) und die Investoren (Eurowind Dänemark) am Sonnabend bei der offiziellen Einweihung des Windparks Rossau indes nicht zu spüren.

Viele Rossauer mit im Boot

Die Verantwortlichen um FEFA-Chefin Susann Schwarzlose hatten in den seit 2008 laufenden Vorbereitung des 2012 genehmigten Projektes allerdings auch von Anfang an auf eine breite Teilhabe und somit auf ein Flächenpachtmodell gesetzt, das rund 50 Landeigentümer in der Gemarkung anteilmäßig einbezieht.

Die betroffenen Landeigener, deren Familien, Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren zu dem Festakt eingeladen, der kurz nach 11 Uhr in einem eigens aufgestellten Festzelt über die Bühne ging, bei dem das realisierte Vorhaben erklärten, aber auch eine Infotafel vor- und aufgestellt wurde, die Bestandteil des Tourismuskonzeptes der Hansestadt ist, beim dem nicht nur historische Bauten und Fakten eine Rolle spielen.

Imbiss und Unterhaltung

Dazu wurde den geladenen Gästen ein üppiger Imbiss geboten. Aber auch andere Zaungäste, von denen einige den Weg zu den zehn neuen Anlagen insbesondere westlich der Landesstraße L9 fanden, mussten keinen Hunger leiden.

Am Rande hatten die Veranstalter auch drei Windräder geöffnet. Eines, um am Turmfuß einen Blick auf die Technik werfen zu können. Und zwei, um nach einer Fahrt mit dem Inspektions-Fahrstuhl einen Rundblick aus rund 140 Meter Höhe zu gewähren.

   

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