Osterburg l Zum ersten Mal trafen sich küzlich in Freitags Landstübel ehemalige Fußballer aus Osterburg, die in der Biesestadt Fußballgeschichte mitgeschrieben haben. Initiator war Andreas Biewald, der in seiner aktiven Zeit, wie er zugab, "eher Vereinsarbeit leistete, zum Beispiel was das Organisatorische betraf, als Fußball gespielt" hätte. Teutonia 09 hatte es bereits, wie es die Ziffern besagen, seit 1909 in Osterburg gegeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Spielbetrieb unter dem Namen BSG Einheit und später BSG beziehungsweise TSG "Traktor" Osterburg fortgesetzt. Nach der Wende wurde aus dem "Traktor" die Sportvereinigung (SV) Eintracht, und am 1. Juli 2001 habe sich die Fußballabteilung aus der SV als eigenständiger Osterburger Fußballclub (OFC) herausgelöst. Spielstätte ist heute wie damals der "Fuchsbau", das Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion, das nach gründlicher Sanierung 2002 neu eingeweiht worden war.

"Als SV Eintracht sind wir in die Landesliga aufgestiegen", blickte Andreas Biewald gegenüber der Volksstimme in die Vereinsgeschichte zurück. Es gab Erfolge und natürlich auch Niederlagen, wie Presseberichte aus vergangenen Zeiten, die an den Tischen die Runde machten, belegen. Und mancher der alten Hasen wie Georg Stenzel, mit 71 Jahren der Älteste bei diesem Treffen, oder Andreas Brumby, Rolf "Rolli" Freitag und Norbert Schulz konnte sich noch an so manche Begegnung auf dem Rasen erinnern. In zwangloser Runde wurden Episoden rund um das Leder wieder aufgewärmt.

"Der heutige Verein", holt uns Biewald in die Gegenwart zurück, "zeichnet sich durch eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit aus. Ausdruck dessen ist, dass die B- und C-Jugend in der Landesliga spielen. Die 1. Männer-Mannschaft ist in die Kreisoberliga aufgestiegen."

Knapp zwei Dutzend Ehemalige ließen sich für ein Erinnerungsfoto ablichten. Im Laufe des Abends würden sich sicher noch einige einfinden, meinte Biewald. Ob es irgendwann ein weiteres Treffen geben wird, sei nicht auszuschließen.

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