Die Mitglieder des Seehäuser Turmuhrenvereins begrüßten am Tag der deutschen Einheit viele Gäste. Das Museum öffnet bereits seit zehn Jahren.

Seehausen l Den Charakter einer kleinen Volksfestmeile hatte am Tag der deutschen Einheit der Museumshof in Seehausen angenommen. Der Grund lag in dem zehnten Geburtstag, den das Turmuhrenmuseum an diesem Tage feierte.

Eigenleistung und Hilfe

Mit dem Schlag der elften Stunde durch die Unzahl der ausgestellten Uhren nahm der Vereinsvorsitzende und Uhrmachermeister Günther Haut das Wort. Seine Enkelkinder hatten an den ausgestellten Glocken unter dem neuen Carport diesen Moment mit einem improvisierten Glockenkonzert zusätzlich angekündigt. Ausgehend vom Jahre 2003, als eine Räumlichkeit für die aus der dritten Generation des Uhrmachermeisters stammende Turm- und Hausuhrensammlung gesucht wurde, ging er auf die vielen Schwierigkeiten ein und betonte, dass ohne die Hilfe des damaligen Bürgermeisters Ewald Duffe und seiner Frau vieles nicht möglich gewesen wäre.

Zu dessen Hilfe kam natürlich die große Eigenleistung der Vereinsmitglieder sowie die Hilfe durch Sponsoren, die extra zum Teil noch namentlich erwähnt wurden. Für einen Lacher sorgte der Hinweis, dass bei der Unterzeichnung der Vereinsgründung es seitens des Notars zu einem Versehen kam. Nicht Turmuhrenverein sondern Turnerverein stand schwarz auf weiß geschrieben.

Nach einer Wartezeit von einen Stunde war dann aber wieder alles korrekt. Seitens der Stadt nahm Bürgermeister Detlef Neumann das Wort. Er betonte, dass er Stolz auf dieses einmalige Turmuhrenmuseum in seiner Stadt sei, dieses nach Kräften unterstützen zu wollen und dem Herrn über alle Turmuhren weiterhin viel Kraft und Gesundheit wünsche.

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