Osterburg (nim) l In das Planfeststellungsverfahrens für den Autobahnabschnitt Abfahrt Osterburg-Abfahrt Vielbaum wird sich die Einheitsgemeinde mit einer eigenen Stellungnahme einbringen und Nachbesserungen einfordern. Das wurde am Montagabend während der Beratung des Bauausschusses deutlich. Nico Schulz hatte die Ausschussmitglieder zunächst über den im Bereich der Ortschaften Osterburg, Rossau und Krevese liegenden Trassenverlauf sowie angedachte Lärmschutz- und grüne Ausgleichsmaßnahmen informiert. Dabei merkte der Bürgermeister kritisch an, dass längst nicht alle schon in der Vergangenheit aufgemachte Osterburger Forderungen für Lärm-, Sichtschutz- oder Ausgleichsmaßnahmen von den Planern berücksichtigt wurden. Sie sollen wieder in die neue Stellungnahme einfließen. Außerdem soll zumindest im Bereich der Ortschaften ein lärmmindernder Fahrbahnbelag verwendet werden. Und es müsse festgeschrieben werden, dass der Aufbau des aktiven Lärmschutzes bei Röthenberg zeitgleich mit dem Autobahnbau in die Tat umgesetzt wird, forderte Kreveses Bürgermeisterin Jutta Berger ein. Bis zum 30. Oktober können noch weitere Vorschläge in die Stellungnahme eingearbeitet werden. Dann soll das Papier im Stadtrat beschlossen werden.