Düsedau (igu) l Den Gästen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Und der Hauptinitiator des Düsedau-Treffens, Michael Sommer, Superintendent i.R., sprach von einem Erfolg. Knapp die Hälfte der angeschriebenen 80 Bürger mit dem Nachnamen Düsedau, die er über Telefonbuch- und Internet-Einträge ausfindig machte, begaben sich in die Altmark.

Zum beliebten Fotomotiv der Namensvettern avancierte zum Fest der Begegnung das Ortsschild. Einige hielten auch die Ausstellungseröffnung im Düsedauer Saal mit der Künstlerin Caterina Behrendt fest. Die 28-jährige Bildhauerin, die in Düsedau aufwuchs, in Halle lebt und arbeitet, gab einen Einblick in ihre Arbeit. Sie präsentierte Plastiken aus der Holzbildhauerzeit in Holz und Gips. Desweiteren bereichern grafische Arbeiten auf Papier die Ausstellung, die noch bis zum Sonnntag im Saal des Osterburger Ortsteils besichtigt werden kann. Behrendt bedankte sich bei allen, die sie bei dieser Ausstellung unterstützten. An diesem Tag gab es noch einen zweiten Protagonisten im Düsedauer Saal: Christoph Schulz, Orgel- und Glockensachverständiger der Landeskirche, sprach über das Düsedauer Gotteshaus.

Zum unterhaltsamen Programm des Festes der Begegnung, das mit einem Orgelkonzert startete, trugen auch die Hobbyreiter der "Preußischen Kavallerie Arensberg" bei, die unter anderem ihr Können in der Dressur demonstrierten. Die Teilnehmer waren des Lobes. Und auch ihre Gastgeber fanden es interessant. "Die Stammbäume einiger Familien reichten bis zum 18. Jahrhundert zurück", sagte Heike Behrendt, die sich speziell bei den Damen im Ort für die vielen Torten und Kuchen bedankte.