Osterburg (ama) l "Bis in vier Jahren", kündigte Lothar Jaehn gestern beim Abschied im evangelischen Kindergarten Osterburg an. "Reihum" erfreut der einstige stellvertretende Bürgermeister der Partnerstadt Oerlinghausen mit seiner Frau Ulrike die Kitas in Osterburg mit einem Programm.

Viel Spaß beim Reimen

Gestern waren die zwei- bis sechsjährigen Jungen und Mädchen im evangelischen Kindergarten an der Reihe. "Macht mal einen Buckel", forderte er nach der Begrüßung auf. Das Pferd Huptiwupp aus seiner Geschichte suchte nämlich etwas zum Drüberspringen. Lachend machten die Kinder mit. Maus und sogar Kalb waren zu klein, aber das Haus der Großmutter passte auch nicht. Als Jaehn beschrieb, dass die Hufe in Kakaotasse, Milchkanne und Schlagsahne landeten, schütteten sich die Kinder aus vor Lachen.

Viel Spaß hatten die Knirpse auch beim Reimen. Ulrike Jaehn erzählte nämlich: "Auf dem Berge Sinai wohnt der Schneider Kikeriki". Tiergeschichten wurden an diesem Morgen sowieso groß geschrieben. Gespannt lauschten die Kinder der Erzählung von der kleinen und der großen Maus. Während die große Maus Blumen begrüßte, sagte die kleine "Hallo" zu den Wurzeln. Anschließend stimmten sie mit ein, als das Paar von einem Hahn auf dem Bauernhof und im Refrain "Didudeldidu" sang. Nach der Geschichte vom Kauf dreier Briefmarken und 30 Rosinenbrötchen sangen Lothar und Ulrike Jaehn mit den Kindern zusammen das Lied "Mein Hut, der hat drei Ecken" und ersetzten dabei immer ein Wort durch eine Geste.