Besonderer "Gast" des Herbstfestes in Krüden war der Regenbogenfisch: Die Mädchen und Jungen der Kita erfreuten ihre Eltern und Großeltern mit dem gleichnamigen Musical.

Krüden l Ihr traditionelles Herbstfest feierten am Freitagnachmittag die "Krüdener Waldwichtel" in ihrer Kindertagesstätte. Dazu waren die Eltern eingeladen, die sich an der Vorbereitiung beteiligt hatten. Dafür bedanken sich bei ihnen Kita-Leiterin Silvia Müller und deren Mitarbeiterinnen.

Höhepunkt des Festes war die Premiere des Musicals "Der Regenbogenfisch" nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Marcus Pfister. Miteinander teilen, schenken, Freunde finden ist dessen Grundtenor. Stolz ist der Regenbogenfisch auf seine wunderbaren glitzernden Schuppen; er ist der schönste Fisch im weiten Ozean. Das macht ihn eitel und hochmütig. Andere Fische, mit denen er sonst spielte, möchten gern eine Schuppe haben. Er verweigert sie ihnen, und sie wenden sich von ihm ab. So wird der Regenbogenfisch schließlich sehr einsam. Der weise Krake rät ihm, seine herrlichen Schuppen an andere Fische zu verschenken. Er folgt dem Rat und mit jeder verschenkten Schuppe wird er fröhlicher, findet wieder Freunde. Die musikalische Begleitung der agierenden Kinder besorgten Erzieherin Doreen Theek (Keyboard, Akkordeon, Gitarre) und Karsten Schwarze (Gitarre), Vati der kleinen Kaya, die in das Kostüm des Kraken geschlüpft war.

Lob an die Eltern: "Sie sind einfach klasse"

Den Regenbogenfisch verkörperte Lilou, den Blauen Fisch Amy-Lee und den Seestern Alina. Die Geschichte dazu erzählte Gabi Schumann vom Kita-Team. "Über Wochen haben sich die Kinder mit dem Projekt Fische beschäftigt. Dafür haben uns die Eltern ein Aquarium mit Fischen, Krabben, Pflanzen und allem was dazu gehört zur Verfügung gestellt", sagte Silvia Müller der Volksstimme. Das bleibe solange in der Kita, wie es die Kinder haben möchten. Abschluss des Projekts sollte das Musical sein. "Dieses Vorhaben wurde in einer Elternversammlung besprochen", sagte uns Doreen Theek, "und die Eltern waren sofort zur Mithilfe bereit."

Danach hätten die Erzieherinnen lange mit den Kindern für das Musical gebastelt und geprobt. Fast jedes Kind hätte beispielsweise für die Kulisse einen Fisch bunt bemalt und sei dabei ganz toll kreativ gewesen. Ebenso einfallsreich waren die Eltern bei der Herstellung der Kostüme für ihre Kinder, die alle im Musical mitwirkten. "In vielen Situationen, in denen wir Hilfe benötigen, können wir uns auf die Eltern verlassen", sagte Silvia Müller. "Sie sind einfach große Klasse! Ohne sie wäre vieles nicht durchführbar."

Nach dem kleinen und gelungenen Theaterstück konnte man am kalt-warmen Büfett tüchtig zulangen. Die Muttis hatten für belegte Brote gesorgt, und die Erzieherinnen hatten gemeinsam mit den Kindern Kürbissuppe gekocht. Später blieb noch genügend Zeit, um zu plaudern und zu spielen.