Beuster l Mit einer Pflanzaktion setzten Mitglieder des Fördervereins St.-Nikolaus-Kirche Beuster und Mitglieder der örtlichen Kirchengemeinde am Freitagnachmittag die Begrünung der Gambionen - mit Steinen gefüllte Drahtkörbe wie sie unter anderem in der Landschaftsgestaltung verwendet werden - in der Umfriedung der Kirche fort. Die waren vor Jahren als Stütze zwischen dem hohen Erdreich und Kirchenmauer errichtet worden.

An der Südseite des Gotteshauses waren bereits 2010 erfolgreich Efeu, Steinbrech und andere Klettergewächse, die mit kargem Boden zufrieden sind, angepflanzt worden. Sie haben inzwischen die Steinkörbe sehr ansehnlich überwuchert. Nun erhofft man sich das gleiche Resultat für die Nordseite, wobei infolge des Sonnenstandes der Wachstumsprozess vermutlich langsamer vonstatten gehen dürfte.

Knapp zehn Leute hatten Vereinsvorsitzender Dr. Volker Stephan und Pfarrer Roland Jourdan für diesen Einsatz mobilisieren können. Sie brachten neben Werkzeug Ableger diverser Klettergewächse (zumeist Efeu aus ihren Gärten beziehungsweise von Gebäudewänden) mit.

Setzlinge bekommen Wasser zum Anwachsen

Die Setzlinge wurden auch gleich angegossen, um ihnen rasch einen Wurzel-Boden-Schluss zu ermöglichen.

"Als die Gambionen errichtet wurden, gab es im Ort viele Stimmen dagegen", erinnerte sich Ursula Wilhelm, die praktische Hinweise in die Pflanzaktion mit einbrachte und langjähriges Mitglied des Kirchenfördervereins ist. "Man war sehr skeptisch: Die rohen Steine in den Drahtkörben! Wie das aussieht! Ich sagte damals: Lasst uns die Gambionen begrünen. Nun gleichen sie gut geschnittenen Hecken, und die Stimmen sind längst verstummt."

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