Osterburg (nim) l Die zügig in die Tat umgesetzten Reparaturarbeiten auf dem nördlichen Teilstück der Breiten Straße in Osterburg haben in den zurückliegenden Tagen offenbar zu ärgerlichen "Nebenwirkungen" geführt. Wie Ordnungsamtsleiter Matthias Frank am Mittwochabend den Hauptausschuss unterrichtete, funktionierten einige Kraftfahrer den zwischen Jüdenstraße und Poststraße gelegenen Abschnitt der Nordpromenade zur Baustellen-Umgehung um. "Dabei dürfte es sich um Personen handeln, die aus nördlicher Richtung in die Innenstadt unterwegs waren, die entsprechenden Schilder zur Sperrung ignorierten und dann vor der Baustelle in die Jüdenstraße abgebogen sind", sagte Frank. Dass die ausschließlich als Rad- und Gehweg ausgelegte Nordpromenade durch Poller gesichert ist, juckte die betreffenden Fahrer offenbar nicht. An beiden Standorten der Barrieren (sowohl an der Poststraße als auch an der Jüdenstraße) sei mit roher Kraft jeweils ein fester Poller aus seiner Verankerung geruckelt und gerissen worden, um anschließend freie Durchfahrt zu haben konstatierte Frank.

In diesem Zusammenhang monierte der Ordnungsamtsleiter, dass für den an die Jüdenstraße angrenzenden versenkbaren Poller mittlerweile zu viele Schlüssel im Umlauf seien. "Diese Schlüsselflut werden wir eindämmen", kündigte er an. Eine weitere Konsequenz zum Schutz des Fuß- und Radweges steht auch schon fest: "Dieses Mal werden die festen Poller einbetoniert."