Pünktlich um 11.11 Uhr starteten am 11. November auch Osterburger Senioren in die fünfte Jahreszeit. Sie feierten in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität.

Osterburg l Als Alleinunterhalter Heinz Schulze aus Seehausen um 11.11 Uhr die erste Karnevalsmusik vom (Platten-)Stapel ließ, waren in dem dem Anlass entsprechend dekorierten Saal noch längst nicht alle Plätze besetzt. Denn Hausherrin Elke Hartmann und etliche Seniorinnen und Senioren hatten es sich nicht nehmen lassen, Zeugen bei der Schlüsselübergabe am Rathaus an das Prinzenpaar Prinz Ralph von Orthos Pedeia und Prinzessin Friederike vom edlen Asparagus zu sein.

Für die Übrigen hatte Heinz Schulze schon die Stimmung angeheizt, die mit der Ankunft der klamm gewordenen Schaulustigen, allen voran Ute Patan, Anita Warnau, Edith Wilhelm und natürlich Elke Hartmann, neuen Schwung erhielt. Da half natürlich heißer Glühwein tüchtig mit. Derart beflügelt stimmte man in die karnevalistischen Gassenhauer rheinischen und bajuwarischen Ursprungs fleißig ein, bis dann Kartoffelsuppe mit Bockwurst die Aufmerksamkeit anderweitig in Anspruch nahm.

Schließlich tauchte, angeführt von der Stadtwache, das Prinzenpaar im Saal auf, OCG-Präsidium im Schlepptau. Das ist schon jedes Jahr so gewesen, dass der erste Weg der neuen Osterburger Regierung zu den Senioren in der Begegnungsstätte führte - darauf ein dreifaches "Osterburg allemoal!" zu Ehren der neuen Majstäten. Präsident Thorsten Schulz erinnerte daran, dass ja der Osterburger Karneval nun schon 40 Jahre bestehe und das ebenfalls in seinem diesjährigen Motto ausdrücke. Er würdigte auch die Anteilnahme der Senioren am närrischen Treiben der OCG, "die uns immer ein liebes und treues Publikum sind, und das finden wir ganz toll". Und bei dieser Gelegenheit lud er sie zum Seniorenkarneval am 7. Februar 2015 in die Lindensporthalle ein.

"Allemoal, allemoal sind wir aus dem Häuschen, allemoal, allemoal lachen wir ins Fäustchen", stimmte das Gesangstrio Dietmar Handzelek, Christoph Pflug und Thorsten Schulz an. Der OCG-Hymne folgten "Ja an der Biese, da ist heut Karneval" und, ganz schön lächerlich, ein Lieder-Patchwork zum Mitsingen ohne große Textkenntnis. "Ich hoffe, dass zum Rosenmontag wir uns hier alle wiedersehen", sagte Schulz zum Abschied.

Mit Heinz Schulzes Hausmusik, Tanz, Kaffee und Kuchen ging das lustige Treiben bis in den frühen Abend weiter.

 

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