Die 16. Osterburger Literaturtage haben nahtlos an die Erfolgsgeschichte ihrer Vorgänger angeknüpft. Dieses Fazit zogen gestern die Organisatoren der Kulturreihe.

Osterburg l "Ich denke, ich habe zum Auftakt unserer Literaturtage nicht zu viel versprochen", sagte Nico Schulz gestern. Seine Hoffnung, dass Osterburg mit der 16. Auflage der Kulturreihe dem Beinamen "Literaturhauptstadt der Altmark" erneut Ehre machen würde, habe sich vollends erfüllt. Diese Einschätzung macht Schulz auch an den Besucherzahlen fest. So konnten sich die 38 Veranstaltungen über ein großes Publikumsinteresse freuen, zahlreiche Angebote waren ausgebucht oder ausverkauft.

"Insgesamt", wird Bibliothekschefin Anette Bütow konkret, "haben wir 2376 Besucher gezählt." Mit diesem Ergebnis bewegt sich Osterburg auf dem Niveau der vorhergehenden Jahre. 2013 nutzten 2397 Interessierte die Angebote, 2012 waren 2199 Besucher dabei.

Als größter Publikumsmagnet dieses Jahres erwies sich wie erwartet die Lesung mit dem Wladimir Kaminir, die Karten waren innerhalb von eineinhalb Tagen vergriffen, erklärte Bütow. Der Auftritt des Erfolgsschriftstellers brachte 309 Besucher in den Saal des Verwaltungsgebäudes. 143 Interessierte erlebten am gleichen Ort den zweiten Kassenschlager, den Celtic-Abend, mit.

Dankeschön an alle Unterstützer

Schulz und Bütow nutzten den Rückblick, um sich bei allen Unterstützern und Helfern der Literaturtage zu bedanken. Dank Fördermitteln und Sponsoren brauchte die Einheitsgemeinde lediglich die erzielten Eintrittsgelder von 7200 Euro einbringen, um die Ausgaben in Höhe von 18200 Euro begleichen zu können. Der Veranstaltungsreigen kam damit ohne einen einzigen Euro Zuschuss aus der Stadtkasse aus.

Dieses Ziel dürften sich die Organisatoren auch für die 17. Auflage der Osterburger Literaturtage stellen. Die soll vom 5. bis zum 18. Oktober 2015 über die Bühne gehen und wieder mit zahlreichen attraktiven Angeboten aufwarten.

Längst machen sich die Organisatoren deshalb auch schon Gedanken, "wer im nächsten Jahr die Osterburger mit seinen Texten erfreuen darf", bestätigte Anette Bütow, ohne jedoch konkret zu werden.