Seehausen l Die Jahresüberprüfung der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Seehausen ging am Sonnabend über die Bühne. 34 Gerätehäuser mussten die Führungskräfte der Brandbekämpfer anfahren, die sich in vier Gruppen aufteilten.

Verbandsgemeindebürgermeister Robert Reck und Höhe-Bürgermeister Bernd Prange, der auch Chef des Bau- und Ordnungsausschusses ist, schlossen sich den Blauröcken an. Letztere hatten unter anderem die Sauberkeit und Ordnung, den Zustand der rollenden und stationären Technik, aber auch die Nachweisführung in den Feuerwehrdepots im Blick. Damit die Aufmerksamkeit nicht erlahmt, war zur Halbzeit der Kontrolltouren jeweils ein Frühstück organisiert.

Das, was die Kameradinnen und Kameraden leisten konnten, war meist in Ordnung, auch wenn es kleine Unterschiede in der Auffassung von Sauberkeit und Ordnung gebe, bilanzierte Verbandsgemeindewehrleiter Michael Merten.

Kritisch wurde nicht nur er, als es um den baulichen Zustand einiger Gerätehäuser ging. Beim Abarbeiten der Mängellisten gebe es offenbar Übermittlungsschwierigkeiten im Rathaus, denn viele der Unzulänglichkeiten seien schon seit Jahren bekannt und Dauerthema bei der Jahresüberprüfung. Ganz schlimm wäre es in Lichterfelde, wo die Decke in der Fahrzeughalle herabzustürzen drohe, nannte er eins von vielen Beispielen.