Krüden (rfr) l Insbesondere die Eltern Krüdener Schulkinder dürften ihren Nachwuchs inzwischen etwas ruhiger morgens im Dunkeln zum Schulbus schicken. An zwei Haltestellen hat die Gemeinde Aland nämlich die Sicherheit deutlich verbessert und dabei auch ganz im Sinn des angespannten Haushaltes gehandelt.

Wie Bürgermeister Hans-Joachim Hildebrandt mitteilte, wurde zum einen an der Haltestelle am Friedhof eine alte Laterne so umgesetzt, dass die Mädchen und Jungen, aber auch alle Gäste des Personennahverkehrs nicht mehr im Dunkeln stehen. Wobei die Kommune mit Eigenleistung nur rund 500 Euro ausgeben musste. Eine neue Laterne, wie sie eigentlich schon im Haushalt 2013 vorgesehen war, hätte mit etwa 1500 Euro zu Buche geschlagen.

Ähnlich sparsam ging es beim Straßenseitenwechsel des Wartehäuschens am Ortsausgang Pollitz unter anderem mit Hilfe des Gemeindearbeiters und des Landwirtes Axel Becker zu, der seine Technik sponserte. Dort müssen die Schulkinder jetzt nicht die Straßenseite wechseln, wenn der Bus kommt. Außerdem warten die Passagiere nicht mehr direkt an der Fahrbahn.