Osterburg l Eine echte Herausforderung sei der Weihnachtsbasar, um nicht zu sagen, eine Meisterleistung. Geschäftsführerin Regina Bahlke weiß bestens um die umfangreichen Vorbereitungen, die dazugehören. In der Arbeitsgruppe von Peter Kunze liefen die Fäden zusammen.

Freude über großes Engagement

"Ich bin sehr dankbar für meine engagierten Mitarbeiter. Alle haben ihre Freude daran", bemerkte die Geschäftsführerin. Jedes Mal gebe es etwas Neues für die Gäste. Das Wichtigste sei aber, "dass Angehörige von Beschäftigten kommen und auch andere Leute den Weg zu uns finden. Das zeigt, dass sie die Lebenshilfe annehmen."

Seit drei Jahren öffnet der Basar erst ab Mittag, dafür aber bis zum Abend. Um im Dunkeln die heimelige Stimmung einzufangen, verriet Regina Bahlke. Viele Besucher konnten kaum erwarten, eines der schönen Gestecke, Kerzen, Holzweihnachtswichtel oder Keramik-Schneemänner zu erwerben. Die Frühförderstelle hatte ein Märchenzimmer eingerichtet. Mit 15 Mitarbeitern war die Integrative Kindertagesstätte Flessau vor Ort, am Waffel-, Bastel- und Verkaufsstand. Am Nachmittag gestalteten die "Waldzwerge" dann ihr Programm.

Chor singt, "Band A 4" gibt ein kleines Konzert

Den Auftakt machte allerdings der Chor der Lebenshilfe unter der Leitung von Anke Liepe. "Die Weihnachtsgans Auguste" mit Akteuren aus Werkstätten und Wohnbereich erntete den nächsten Applaus. Als die "Band A 4" aufspielte, hatten sich die meisten Besucher mit Erbsensuppe des Fördervereins der Feuerwehr Osterburg, Schwein am Spieß von Fred Stoller oder Kuchen von der Lebenshilfe verköstigt.

"Ich komme jedes Jahr mit meiner Tochter her. Der Adventskranz ist schon im Kofferraum", erzählte Sigrid Fischer."Ich lasse gern ein paar Euros hier. Die Versorgung klappt, die Atmosphäre ist schön, und man trifft viele Bekannte", fügte die Stadträtin und Vorsitzende des Sozialausschusses hinzu. Während manch einer der Besucher beim beliebten Kerzenziehen stehen blieb oder der Tanzgruppe der Lebenshilfe zusah, weckte ein Weißbart schon einmal Vorfreude auf das Christfest. Es war der Weihnachtsmann, der sich unter die Besucher des Trubels gemischt hatte.

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