Osterburg (igu) l Sirenenalarm gestern in der Osterburger Anne-Frank-Schule: Die 91 Schüler verließen in der dritten Unterrichtsstunde in Windeseile ihr Gebäude, um sich auf dem Schulhof der Einrichtung aufzustellen. Schließlich fuhr auch das Löschfahrzeug LF 16-12 der biesestädtischen Feuerwehr vor. "Brennt es etwa drinnen?", fragten sich die Kinder und Jugendlichen, die nicht ahnten, dass es sich um eine Übung handelte.

Schulleiter Hilmar Jahnke schaute auf die Stoppuhr. Nicht nur er war zufrieden. "Es hat alles sehr gut funktioniert", zog Einheitsgemeinde-Wehrleiter Sven Engel, der auch den Alarm im ehemaligen Berufsschul-Gebäude auslöste, ein positives Fazit. Nicht einmal zwei Minuten benötigte die gesamte Schülerschar, bis sie unter freiem Himmel Aufstellung nahm. Ein ordentlicher Wert. Alle sechs Monate ist dieser Test zu absolvieren. Allerdings monierte der Einheitsgemeinde-Wehrleiter, der von den Wehr-Mitgliedern Peter Klinke, Dennis Hahne und Jürgen Dennstedt unterstützt wurde, die nicht genormte Toreinfahrt, die das Feuerwehr-fahrzeug im Notfall nutzen muss, um auf das Gelände zu gelangen. Die Einfahrt hätte nicht die erforderliche Breite.