Krüden (wsc) l Die nunmehr 34.Auflage des Krüdener Weihnachtsmarktes wurde am ersten Advent um 14 Uhr eröffnet. Stellvertretend für den Bürgermeister, der etwas später kam, sprach Harald Rothe den Dank an die Organisatoren und Sponsoren aus, ohne die solch eine Veranstaltung kaum denkbar wäre.

"Wir haben in Zeiten klammer Kassen nach dem Känguru-Prinzip versucht, (mit leerem Beutel große Sprünge machen, Anm. d. Red.) etwas Vernünftiges auf die Beine zu stellen." Traditionell begannen die Alandspatzen mit ihrem Programm an weihnachtlich geprägten Liedern. Im Gegensatz zu den vergangenen Märkten sangen sie bei dem strengen Ostwind nicht in der Halle, sondern für alle gut sicht- und hörbar von einer dreiseitig geschlossenen Bühne, die sich als Ladefläche von einem Lkw einer Storbecker Firma entpuppte.

An den Buden und in der Halle waren wieder ausschließlich Artikel zu bestaunen und zu erwerben, die weihnachtlichen Charakter besaßen. Genannt seien hier Adventsgestecke und Dinge, die kunstvoll mit Filz in Zusammenhang gebracht wurden. Im Freien hatte "Elements" aus Vielbaum ihr großes Tipi mit Stühlen zum Ausruhen aufgebaut, und darunter duftete es aus den Kesseln über dem Lagerfeuer nach Kürbissuppe mit geröstetem Brot beziehungsweise nach deftigem Rindsgulasch. Kuchen, Gebäck, Waffeln, Krapfen und Punsch sowie Glühwein waren ausgiebig im Angebot, so dass jeder seinen lukullischen Geschmack befriedigen konnte. Voll wurde es dann vor der Bühne, als die Kinder der Kita ihr Programm vorführten. Kurz danach kam der Weihnachtsmann mit seiner eher grinsenden Maske per Kutsche vorgefahren.

Halldor Beier aus Beuster war mit dem Trompetentrio angereist. Aus seinem reichhaltigen Repertoire erfreute er die Marktbesucher mit vielen bekannten und auch selten gehörten Melodien.

   

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